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Mobilität Ladekabel und Ladestecker: Der richtige Typ für Ihr Elektroauto

Mobilität Ladekabel und Ladestecker: Der richtige Typ für Ihr Elektroauto

Stromverbrauch e-Golf, kWh/100 km: kombiniert 14,1 (17 Zoll) - 13,2 (16 Zoll); CO₂-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+¹⁾

Ein Elektroauto zu laden ist kompliziert? Von wegen. Alles, was Sie brauchen, sind eine Steckdose oder eine optionale Wallbox zu Hause und ein Ladekabel mit passendem Stecker für unterwegs. Wir erklären, welchen Stecker Sie auf jeden Fall brauchen und welcher Stecker Akkus besonders schnell auflädt.

Das erfahren Sie hier:

  • Welcher Stecker für Ihr E-Auto der richtige ist
  • Wie das Laden zu Hause klappt
  • Mit welchem Ladekabel Sie unterwegs Strom bekommen
  • Wie Sie das Laden an der Stromtankstelle beschleunigen

So wird die Steckdose zur Ladestation: Mode-2-Kabel und Schukostecker

Der einfachste Einstieg ins Laden eines Elektroautos gelingt über die Haushaltssteckdose. Das Kabel dafür hat an einem Steckerende einen handelsüblichen Schukostecker für die Steckdose, am anderen Ende befindet sich der passende Stecker zu Ihrem Automodell. Beim Laden bleibt in der Regel genug Zeit, um auch die eigenen Akkus wieder aufzuladen. Die Ladedauer für Ihr Elektroauto am 230V-Stromnetz mit 2,3 kW variiert je nach Fahrzeug.

An der Wallbox: Schneller laden mit Mode-3-Ladekabel

Wem das Laden an der Steckdose zu lange dauert, der kann die Ladezeit zu Hause mit einer optionalen Wallbox verkürzen. Die fest installierte Ladestation liefert Strom mit einer deutlich höheren Ladeleistung als eine Haushaltssteckdose (bis zu 22 kW statt 2,3 kW). Der entscheidende Unterschied: Die Wallbox lädt das Elektroauto nicht über ein Mode-2-Ladekabel, sondern über Mode 3. Es ist meist fest in die Box integriert, Sie müssen Ihnen beim Kauf der Box also keine Gedanken über das Ladekabel machen, sondern wieder nur wissen, welchen Ladestecker Ihr Fahrzeug benötigt - bei Volkswagen ist es der Typ-2-Stecker.
 
Was diese Zeitersparnis kostet? Der Preis für die hauseigene Ladestation variiert von 200 bis zu mehreren tausend Euro - je nach Leistung und Hersteller. Zum Beispiel hat Volkswagen 2018 den Prototyp seiner Ladestation ID.Charger vorgestellt, die als 11-kW-Modell Entry und Connect kommt. Die günstigste Version wird es ab 300 Euro geben.

Ladekabel für öffentliche Ladesäulen: Mode 3 mit Typ 2

An öffentlichen Ladesäulen benötigen Sie für europäische Elektroautos normalerweise ein Mode-3-Ladekabel mit zwei Steckern des Typ 2, auch als Mennekes-Stecker bezeichnet. Für asiatische oder amerikanische Fahrzeuge mit Typ-1-Anschluss verwenden Sie dementsprechend ein Mode-3-Ladekabel mit Typ 2 auf Typ 1. Ein Vorteil des Typ 2 gegenüber dem Typ 1: Der Ladestecker kann sowohl an der Station als auch am Fahrzeug verriegelt werden, dazu schließen Sie Ihr Auto einfach ab. Die Stecker sind dann fest mit dem Auto und der Station verbunden und Sie können sich während des Ladevorgangs entspannt von Ihrem Elektroauto entfernen.

Ladestecker für maximale Ladeleistung: Combo-2-Stecker und CHAdeMO-Stecker

Unterwegs können Sie, sofern verfügbar, auch an Schnellladestationen Strom laden. Das Prinzip dahinter: Die meisten Ladesäulen liefern Wechselstrom (AC), doch Elektroautos speichern Energie im Akku als Gleichstrom (DC). Normalerweise muss das Fahrzeug also Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln. An der Schnellladestation übernimmt das die Station selbst - eine echte Zeitersparnis, denn das ermöglicht höhere Ladeleistungen!

Um von der maximalen Ladeleistung von bis zu 350 kW zu profitieren, brauchen Sie einen Combo-2-Stecker (auch CCS-Stecker genannt), das ist eine Erweiterung des Typ 2. Er besitzt zwei zusätzliche Leistungskontakte, die ihn zum Schnelllader machen. So reichen die Mittagspause oder eine kurze Shoppingtour, um wieder durchstarten zu können. CCS steht übrigens für Combined Charging System, weil sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom über den Stecker geführt werden können. Das asiatische Äquivalent ist der CHAdeMo-Stecker. Ähnlich dem Combined Charging System erreicht auch er eine Ladeleistung von bis zu 400 kW, ist aber an deutschen Säulen eher selten zu finden.

Fazit

Zusammengefasst benötigen Sie unterwegs für alle Ladevorgänge eigentlich nur ein Ladekabel - und zwar das Mode 3 mit Typ-2-Stecker auf der Ladesäulenseite und Typ-2- oder Typ-1-Stecker auf der Fahrzeugseite. Und falls Sie sich mit Ihrem Elektrofahrzeug mal abseits alltäglicher Fahrtrouten bewegen oder doch länger unterwegs sind - das Navigationssystem zeigt Ihnen die nächsten Ladesäulen an . Auf Karten wie "Chargemap" oder "Plugsurfing" können Sie auch nach Steckertypen filtern. So geht Ihrem Elektroauto nicht der Strom aus.

1) Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

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Ihr Volkswagen Team