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Fragen & Antwort

Fakten statt Vorurteile Elektromobilität wird unser Leben verändern. Vieles wird einfacher, intelligenter, nachhaltiger. Trotzdem gibt es noch Vorurteile. Viele davon sind mittlerweile veraltet und nicht mehr gültig. Das liegt zum Beispiel an den großen Fortschritten, die unsere Technologie gemacht hat. An dieser Stelle möchten wir dir die größten Vorurteile zeigen. Und gleichzeitig auch die Fakten, damit du siehst: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.

„Elektroautos haben keine große Reichweite.“

Bis zu 550 km (WLTP)¹⁾

Eines der häufigsten Vorurteile ist, dass man mit einem Elektrofahrzeug nicht weit fahren kann. Dabei ist das längst überholt. Denn die Reichweiten der neuen Elektroautos der ID. Familie auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) sind viel höher als gedacht. Mit den neuen Elektrofahrzeugen sind Reichweiten von ca. 330 bis über 550 km im WLTP realisierbar - abhängig von Batteriegröße, Bereifung und Bodystyle des jeweiligen Fahrzeugs. 

„Es gibt zu wenig Ladestationen.“

Strom tanken kannst du fast überall 

Idealerweise lädst du dein Elektrofahrzeug immer nachts zu Hause über deine Wallbox auf. So kannst du morgens in dein aufgeladenes Auto steigen und mit voller Energie in den Tag starten. Auch die Versorgung in Österreich ist flächendeckend im Aufbau und die Zahl der öffentlichen Ladestationen wächst exponentiell schnell.

Wenn du beispielsweise in der Stadt unterwegs bist, findest du in Parkhäusern, vor Einkaufsläden oder in Shopping Malls bereits zahlreiche Möglichkeiten zum Laden. Zudem bieten immer mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge an betriebseigenen Ladestationen aufzuladen.

Auch auf langen Strecken wird das Tanken von Strom bequem möglich sein. An den Autobahnen und Hauptverkehrsachsen in ganz Europa baut IONITY, das Joint-Venture der deutschen Autoindustrie und Ford, neben vielen anderen Versorgern und Energieunternehmen ein dichtes Netz an Schnellladestationen (Verlinkung Ladestationenfinder für VD) auf. So sollen bis Ende 2019 europaweit allein 400 neue IONITY-Ladeparks mit jeweils 4 - 12 Schnellladestationen (bis 125 kW) entstehen. Das entspricht in etwa einem IONITY-Ladepark alle 120 km.

„Ein Elektroauto zu Hause aufzuladen, ist ziemlich kompliziert.“

Du brauchst nur Ladekabel und Stromanschluss

Der einfachste Weg, morgens mit einem voll aufgeladenen Elektrofahrzeug in den Tag zu starten, ist eine Ladestation vor der eigenen Haustür. Das ist nicht nur eine Option für Hausbesitzer, sondern auch für Garagen von Mehrfamilienhäusern. Hier kannst du nämlich eine sogenannte Wallbox installieren und brauchst nur das Ladekabel an dein Elektroauto anzuschließen. Du kannst natürlich auch das mitgelieferte Kabel zum Aufladen nutzen. Dauert zwar etwas länger, funktioniert aber genauso einfach.

„Was passiert, wenn ich einmal liegenbleibe?“

Dein Elektrofahrzeug warnt dich rechtzeitig

Mit deinem Elektroauto kannst du im Normalfall - und bei Beachtung der Hinweise - nicht mehr liegen bleiben, denn es macht dich rechtzeitig darauf aufmerksam, wenn der Stromspeicher fast leer ist. Zusätzlich schaltet dein Fahrzeug automatisch in den energieoptimierten Modus. Hinzu kommt, dass das Netz an Ladestationen in den nächsten ein bis zwei Jahren exponentiell wachsen wird und dein Navigationssystem dich immer ganz bequem zur nächsten Ladestation führt. Übrigens, auch als Fahrer eines Elektrofahrzeugs kannst du die Volkswagen Mobilitätsgarantie unter der Volkswagen Notruf-Nummer 01 86 666 bzw. aus dem Ausland +43 1 86 666 in Anspruch nehmen. Sie bietet dir Hilfe bei Pannen und Unfällen, auch im Ausland, inkl. Ersatzmobilität bei längerer Reparaturzeit.

„Elektroautos sind teuer.“

Ganz im Gegenteil - dank Kaufprämie und Steuervorteil. 

Elektroautos gelten heute noch als kostenintensiv. Der Anschaffungspreis ist aktuell tatsächlich noch etwas höher als bei einem vergleichbaren Benzinern oder Diesel. Grund dafür sind die höheren Herstellungskosten der Batterie. Förderprämien, Steuervorteile sowie niedrigere Verbrauchskosten und die weniger wartungsintensive Technik der Elektrofahrzeuge gleichen die Mehrkosten aber mehr oder weniger wieder aus.

„Laden dauert zu lange.“

An Schnell-Ladesäulen ist deine Batterie in rund 30 Minuten 80% geladen.

Wie lange dein Elektroauto für eine vollständige Ladung braucht, hängt von der Ladestation ab. Beim AC-Laden mit einer 11KW Wallbox zu Hause oder auf der Arbeit ist dein Elektroauto in 5-8 Stunden komplett aufgeladen. Du musst also - je nach Fahrweise - pro Woche nur ein- bis zweimal laden oder kannst dies auf noch kürzere tägliche Ladevorgänge verteilen. An den öffentlichen Schnellladestationen von IONITY lädt deine Batterie sogar in nur etwa 30 Minuten auf 80% Leistung²⁾.

„Die Batterie hält nicht lange.“

Doch, du wirst sogar überrascht sein wie lange.

Wie lange die Batterie deines Elektroautos hält, hängt auch von der Häufigkeit des Auf- und Entladens ab. In der Regel kannst du dein Elektrofahrzeug aber mehrere Tausend Mal laden und entladen, bevor die Leistung nennenswert abfällt. Volkswagen gibt dir übrigens die Garantie, dass die Batterie nach 8 Jahren oder 160.000 km - je nachdem, was eher eintritt - mindestens 70% des Wertes der nutzbaren Kapazität nicht unterschreitet. 

„Ein Elektroauto aufzuladen, ist gefährlich.“

Auch bei Regen und Nässe ist dein Elektrofahrzeug sicher.

Schon als Kind haben wir gelernt, dass Strom gefährlich ist. Besonders in Kombination mit Wasser. Trotzdem ist es völlig unbedenklich, ein Elektroauto zum Beispiel bei Regen zu laden. Denn wenn Batterie und Ladestation der Norm entsprechen, fließt kein Strom, bevor der sichere Kontakt hergestellt ist. Du kannst auch problemlos durch die Waschanlage fahren oder die Motorhaube öffnen, wenn es regnet. Auch bei einem Gewitter ist dein Elektroauto genauso sicher, wie jedes andere auch.

„Elektroautos sind langweilig.“

In Elektroautos steckt mehr Fahrspaß drin, als du denkst.

Viele glauben, dass Elektroautos aufgrund ihrer großen Batterie schwerfällig und träge sind. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Denn zum einen benötigen sie weder Verbrennungsmotor noch Schaltgetriebe. Und zum anderen ist die Batterie direkt in den Fahrzeugboden integriert. Das senkt den Schwerpunkt und sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung. Dazu kommen die kleinen, leistungsstarken Elektromotoren direkt an den Achsen. Mit ihrer schaltungsfreien Beschleunigung ohne Verzögerung kannst du dich also über Fahrspaß wie in einem Go Kart freuen - und das auch noch in der für die Elektromobilität typischen Ruhe. Also langweilig klingt anders.

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Wie weit kann ich fahren?

Wo kann ich laden?

Wie kann ich laden?

1) Reichweite nach Durchfahren der Zyklen nach der Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) auf dem Rollenprüfstand. Die tatsächliche Reichweite weicht in der Praxis abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung, und Topografi ab. Je nach Nutzungsprofil werden 80% der Fahrer dennoch zwischen 230 und 330 km bei der kleineren Batterievariante und zwischen 390 und 550 km bei den größten Batterievarianten ohne nachzuladen fahren können.

2) Abhängig von der Ladeleistung sowie vom Bodystyle und Batteriezustand des Fahrzeugs. Die Dauer bis zum vollständigen Laden deiner Batterie hängt beim AC-Laden (einphasig oder dreiphasig) wie beim DC-Laden (aktuell 50kW bis über 100 kW) von der Leistung der Ladeinfrastruktur, aber vor allem auch dem Ladezustand deiner Batterie und den Außentemperaturen ab. Generell empfiehlt sich zur Optimierung der Lebensdauer der Batterie , diese nicht immer komplett vollzuladen.