Ein roter ID.7 Tourer GTX mit Dachbox steht im Schnee vor einem Wohnhaus.
Ein roter ID.7 Tourer GTX mit Dachbox steht im Schnee vor einem Wohnhaus.

Ladeleistung im Winter optimieren

Im Winter benötigen Elektroautos mehr Energie als in den wärmeren Jahreszeiten. Wie du den Reichweitenverlust bei den vollelektrischen ID. Modellen reduzieren kannst, ohne dabei auf Komfort zu verzichten, zeigen dir diese praktischen Tipps.

Tipps für eine möglichst effiziente Nutzung der verfügbaren Reichweite im Winter.

Tipp 1

Stadt mit Stufe B, über Land in Stufe D

In jedem ID. Modell kannst du zwischen den Fahrprogrammen B und D wählen. Der B-Modus („Brake“) ist besonders für die Stadt geeignet: Sobald du den Fuß vom Fahrpedal nimmst, rekuperiert das Auto stark – das heißt, es bremst mit dem Elektromotor im Heck und wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie um, die in der Batterie gespeichert wird. Der D-Modus („Drive“) eignet sich dagegen ideal für Landstraße und Autobahn: Lässt du hier das Pedal los, rollt das Auto fast ohne Verzögerung weiter – es „segelt“ und nutzt dabei effizient seine Bewegungsenergie. So ermöglichen die ID. Modelle lange, energieeffiziente Gleitphasen.

Ein roter VW ID.7 Tourer GTX fährt bei Sonnenuntergang auf einer Landstraße. Die untergehende Sonne wirft ein warmes, goldenes Licht auf die Umgebung und das Fahrzeug.
Tipp 2

Eco Modus nutzen

Oberhalb von zirka 60 km/h hängt die Effizienz besonders stark vom Luftwiderstand ab. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt der Luftwiderstand. Dadurch kann sich der Energieverbrauch erhöhen und die verfügbare Reichweite verringern

Fahre deshalb vorausschauend und nutze wo möglich die Segelfunktion. Und wähle in der Fahrprofilauswahl den Eco-Modus: Er reduziert die Leistung der Klimaanlage leicht und unterstützt beim Beschleunigen eine effiziente Fahrweise. Per Kickdown lässt er sich jederzeit übersteuern.

Roter ID.7 GTX steht im Schnee vor dem Wald.
Tipp 3

Fahrerassistenzsysteme nutzen

Alle ID. Modelle verfügen serienmäßig über den „Eco Assistent“. Er nutzt Navigationsdaten und Verkehrszeichen, um dich aktiv bei einer vorausschauenden und effizienten Fahrweise zu unterstützen. Nähert sich dein Auto zum Beispiel einer Kurve oder Ortschaft, zeigt dir das System rechtzeitig an, wann du den Fuß vom Fahrpedal nehmen solltest. Außerdem verstärkt der „Eco Assistent“ die Rekuperation automatisch, wenn es sinnvoll ist.

Eine Frau geht durch den Schnee auf einen roten VW ID.7 Tourer GTX zu, der in einer winterlichen Landschaft steht.
Tipp 4

Klima und Heizung sparsam einsetzen

Heizung und Klimaanlage verbrauchen viel Energie. Überlege dir daher genau, wann du welche Komfortfunktionen benötigst, und setze sie bewusst sowie sparsam ein. Oft genügt es, an kühlen Tagen statt der kompletten Innenraumheizung gezielt die Sitz- oder Lenkradheizung zu nutzen. Sitz- und Lenkradheizung erwärmen gezielt die Kontaktbereiche und können je nach Nutzung weniger Energie benötigen als das Aufheizen des gesamten Innenraums.

Eine Frau sitzt auf dem Beifahrersitz eines VW ID.4 GTX und schaut nach hinten in das Fahrzeug direkt in die Kamera.
Tipp 5

Reifendruck kontrollieren

Ein zu niedriger Reifendruck kann den Rollwiderstand und damit den Energieverbrauch erhöhen. Prüfe daher regelmäßig den empfohlenen Reifendruck

Detailansicht der Front-Lichtsignatur eines roten VW ID.4 GTX.
Tipp 6

Vor­kondi­tionierung nutzen

Solange dein E-Auto noch am Ladekabel hängt, solltest du das Fahrzeug idealerweise vor dem Losfahren vorkonditionieren – also den Innenraum sowie die Batterie vorheizen. Am einfachsten geht das über die Volkswagen App. So ziehen sowohl der Hochvolt-Heizer als auch die optionale Wärmepumpe den Strom direkt aus dem Netz, und die Energie kommt nicht aus dem Akku. Beim Vorkonditionieren am Ladekabel kann ein Teil der benötigten Energie direkt aus dem Stromnetz bezogen werden. Dadurch steht zu Fahrtbeginn mehr Energie aus der Batterie für die Fahrt zur Verfügung. Besonders bei den neuesten ID. Modellen kannst du beides – Innenraum und Batterie – komfortabel am Netz vorwärmen.

Detailansicht des Ladevorgang am roten VW ID.4 GTX.
Tipp 7

Unnötiges Gewicht vermeiden

Entferne nach der Urlaubsfahrt Dach- oder Heckträger am besten gleich wieder, denn sie erhöhen nicht nur den Luftwiderstand, sondern bringen auch unnötiges Zusatzgewicht mit sich. Auch im Kofferraum sollten Getränkekisten und andere schwere Gegenstände keine Dauergäste sein. Zusätzliches Gewicht und Anbauten können den Energieverbrauch erhöhen und damit die verfügbare Reichweite beeinflussen.

Ein roter ID.7 Tourer GTX mit Dachbox steht im Schnee vor einem Wohnhaus.
Ein Mann spricht mit dem Sprachassistenten eines VW ID.3 Neo

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Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Ladeleistung und Entladeleistung sind Begriffe, die angeben, wie schnell ein Akku (wie die Batterie eines Elektroautos) aufgeladen oder entladen werden kann.

Ladeleistung bedeutet:

  • Wie viel Energie pro Zeiteinheit in die Batterie geladen werden kann.
  • Gemessen wird sie üblicherweise in Kilowatt (kW).
  • Beispiel: Eine Ladeleistung von 100 kW beschreibt, wie schnell der Batterie unter geeigneten Bedingungen Energie zugeführt werden kann.

Entladeleistung bedeutet:

  • Wie viel Energie pro Zeiteinheit aus der Batterie entnommen wird, z. B. für den Antrieb des Fahrzeugs oder andere Verbraucher.
  • Auch sie wird in Kilowatt (kW) gemessen.
  • Beispiel: Wird beim Beschleunigen kurzfristig viel Energie benötigt, steigt die Entladeleistung entsprechend.

Einfach erklärt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller kannst du die Batterie aufladen. Je höher die Entladeleistung, desto mehr Energie kann das Fahrzeug auf einmal abrufen – beispielsweise für starke Beschleunigung.

Wenn die Hochvoltbatterie eines ID. Modells im Winter nicht ihre maximale Lade-/Entladeperformance erreicht, ist dies erst einmal kein Grund zur Sorge.

Die volle Leistungsfähigkeit einer Batterie wird durch eine Reihe physikalischer Faktoren beeinflusst.

Die angegebene maximale Ladeleistung wird unter WLTP-Bedingungen bei einer Temperatur von ca. 23° C und einem Ladezustand ab zehn Prozent ermittelt. Ändern sich diese Variablen, kann auch die Ladeleistung von der Normangabe abweichen.