News | 03. Juni 2016

Volkswagen beginnt Rückruf des ersten Golf-Modells

 

• Kraftfahrt-Bundesamt erteilt Freigabe für die Software-Lösung von mehr als 800.000 Fahrzeugen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat heute die technischen Lösungen für die Volkswagen Modelle Passat, CC und Eos mit 2,0l-TDI des Motortyps EA 189 freigegeben. Mehr als 800.000 von der Diesel-Thematik betroffene Fahrzeuge werden nun schnellstmöglich in die Werkstätten gerufen. Betroffene Fahrzeughalter werden sukzessiv angeschrieben und können anschließend zeitnah einen Service-Termin mit einem Volkswagen Partnerbetrieb vereinbaren.

Damit setzt Volkswagen die Anfang des Jahres gestartete Umrüstung betroffener Fahrzeuge fort. Jürgen Stackmann, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw, Geschäftsbereiche Vertrieb, Marketing und After Sales: "Mit dem Start der Umrüstung für die Modelle Passat, CC und Eos ist eine große Anzahl an Fahrzeugen verbunden, die nun in die Werkstätten kommen werden. Ich freue mich, dass für mehr als 800.000 unserer Kunden die Umrüstung der betroffenen Fahrzeuge jetzt beginnen kann. Unsere Handels - und Servicepartner sind gut auf den Besuch vorbereitet."

In Deutschland erfolgt die Information der Kunden in einem zweistufigen Verfahren. Alle betroffenen Halter wurden in der ersten Stufe bereits durch ein mit dem KBA abgestimmtes Schreiben benachrichtigt, dass ihr Fahrzeug von der Umrüstaktion betroffen ist. Im einem zweiten Schreiben werden die Kunden dann gebeten, einen Termin mit einem Volkswagen Partnerbetrieb ihrer Wahl zu vereinbaren. In mehreren Etappen wird dieses Schreiben in Kürze auch an die Halter der betroffenen Modelle Passat, CC und Eos mit 2,0l-TDI-Motor mit den Leistungsstufen 81kW, 100kW und 103kW gesendet.

Die Fahrzeuge erfüllen nach der Umrüstung alle gesetzlichen Anforderungen. Das KBA hat außerdem uneingeschränkt bestätigt, dass die technischen Lösungen für diese Modelle keine Veränderungen der Verbrauchswerte, Leistungsdaten und Geräuschemissionen herbeiführen. Zuvor hatte das KBA dies für alle anderen bisher für den Rückruf freigegebenen Fahrzeuge bereits versichert.

Volkswagen arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Lösungen und wird alle von der NOx-Thematik betroffenen Fahrzeuge nachbessern. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Den Kunden werden bei der Durchführung der technischen Maßnahmen keine Kosten entstehen. Außerdem wird im Rahmen des Rückrufprozesses allen Kunden eine angemessene und kostenfreie Ersatzmobilität angeboten.

Der zunächst für das zweite Quartal vorgesehene Beginn des Rückrufprozesses für betroffene Fahrzeuge mit 1,2l-TDI-Motoren des Typs EA189 wird verzögert anlaufen: Volkswagen geht davon aus, zeitnah die Freigabe der technischen Lösungen für weitere Volumenmodelle mit betroffenen 2,0l-TDI-Motoren zu erhalten.

Die betroffenen Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit. Sie können bis zu einer Umrüstung uneingeschränkt im Straßenverkehr genutzt werden. Die Umsetzung der erforderlichen technischen Lösungen erfolgt europaweit nach einem mit dem KBA abgestimmten Zeit- und Maßnahmenplan.

Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom aktuellen österreichischen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Alle Preise sind unverbindl., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA, 20% MwSt., Frachtkosten und unter Berücksichtigung des NoVA-Zu- bzw. Abschlags lt. § 6 NoVAG. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit der Texte wurde von uns entweder die männliche oder weibliche Form von personenbezogenen Wörtern gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts. Wir danken für Ihr Verständnis.

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