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"International Engine of the Year 2018“: Innovativer 1.0 TSI des neuen up! GTI gewinnt seine Klasse

06.06.2018

Volkswagen bietet mit dem 1.0 TSI ein kompaktes und leichtes Hightech-Triebwerk an. Der 85 kW / 115 PS starke Benziner ist der erste Motor des up!, der mit einem Vierwege-Katalysator kombiniert wird. Dort integriert: ein Ottopartikelfilter. Mit dieser Abgasnachbehandlung sowie innovativer innermotorischer Maßnahmen erreicht das Kraftpaket an Bord des up! GTI die neue Abgasnorm EU 6AG (Euro 6d Temp).

Motor und Abgasreinigung im Detail: Der seit diesem Frühjahr angebotene 1.0 TSI des up! GTI ist das neueste Triebwerk der Motorenfamilie EA211. Zu den Feinheiten des 999 cm3 großen Award-Gewinners gehören ein Turbolader mit elektrischem Wastegate-Steller, ein Saugrohrmodul mit integriertem Ladeluftkühler und ein in den Zylinderkopf integrierter Abgaskrümmer. Mit einem für Benziner hohen Druck von 350 bar wird das Kraftstoffgemisch direkt in die Brennräume gespritzt. So ausgestattet, entwickelt der kompakte und leichte Vierventiler zwischen 5.000 und 5.500 U/min seine 115 PS. Ab 2.000 U/min wuchtet der mit zwei verstellbaren Nockenwellen ausgestattete 1.0 TSI eine Kraft von 200 Nm in Richtung Antriebsachse; das maximale Drehmoment bleibt bis 3.500 U/min konstant.

Besonders im Fokus standen bei der Entwicklung des neuen TSI niedrigste Emissionen. Die wurden durch innermotorische Innovationen wie neue 5-Loch-Magnetinjektoren, den hohen Einspritzdruck, den ebenfalls neu entwickelten Turbolader, neue Kolben und eine innovative Abgasnachbehandlung realisiert. Motor und Abgasreinigung bilden dabei eine nachhaltige Allianz. Wichtigster Baustein der Abgasnachbehandlung ist ein neuer Vierwege-Katalysator mit integriertem Ottopartikelfilter (OPF) - der OPF reduziert die Partikelemissionen um 95 Prozent. Ein zweiter Drei-Wege-Katalysator im Unterboden gewährleistet, dass die Grenzwerte der EU 6AG auch unter hoher Belastung eingehalten werden.

In die Abgasnorm EU 6AG (Euro 6d Temp) fließen Verbrauchsmessungen nach den neuen realistischen Prüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Vehicles Test Procedure) und RDE (Real Driving Emissions) ein. Die Messungen finden dabei sowohl auf einem Rollenprüfstand als auch unter realen Bedingungen auf der Straße statt.