Super, Seb! Volkswagen siegt beim Heimspiel in der Rallye-WM

22.08.2016

Extrem schwierige Streckenbedingungen, die zwischen trockenem Asphalt und nassem Beton alle Abstufungen bereithielten, machten die Reifenwahl am gesamten Wochenende zu einer wahren Herausforderung. Mit einer weltmeisterlichen Leistung bauten Ogier/Ingrassia ihren Vorsprung in der Fahrer- und Beifahrer-Weltmeisterschaft um 14 auf 59 Punkte aus. Ihre ärgsten Verfolger, Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) mussten sich in einem packenden Finale im Kampf um Platz zwei knapp geschlagen geben und erreichten als Vierte das Ziel. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) sicherten sich im dritten Polo R WRC trotz eines Getriebeschadens am Freitag zwei Extra-Punkte auf der abschließenden Powerstage und trugen mit Platz acht in der Herstellerwertung zu einem wichtigen Schritt für Volkswagen in Richtung Titelverteidigung bei.

"Der erneute Sieg bei der ADAC Rallye Deutschland ist ein toller Erfolg für Volkswagen und ein wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung in der Rallye-Weltmeisterschaft", erklärte Dr. Frank Welsch, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für den Geschäftsbereich Entwicklung, der das Werksteam in Trier gemeinsam mit Christian Eisenlohr, Generalsekretär Volkswagen Pkw, besuchte. "Die Rallye Deutschland ist ihrem Ruf, eine ganz besondere Herausforderung zu sein, wieder einmal gerecht geworden. Unsere gesamte Mannschaft hat vor heimischer Kulisse einen hervorragenden Job gemacht - Danke dafür", so Welsch.

 

Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1
"Ein fantastisches Gefühl, nach dieser langen Durststrecke wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Ich bin einfach überglücklich, den Vorjahreserfolg bei der Rallye Deutschland wiederholt zu haben. Für unser Team ist der Heimsieg enorm wichtig, in der WM-Wertung haben Julien und ich einen großen Schritt in Richtung Titel unternommen - und natürlich sind wir stolz, unserem Boss Jost Capito ein würdiges Abschiedsgeschenk mitzugeben. Es war eine tolle Zeit mit ihm als Teamchef und ich wünsche ihm den gleichen Erfolg in der Formel 1 wie mit Volkswagen in der Rallye-WM. Das Wochenende war nicht einfach für mich, denn ich wollte den Sieg hier unbedingt und dann kann es leicht passieren, dass man etwas übermotiviert ins Rennen geht. Dazu kam das Wetter, das sich ständig geändert hat und extrem schwer vorhersagbar war. Am Ende habe ich geduldig auf meine Chance gewartet und vor allem mit den Zeiten auf der Panzerplatte den entscheidenden Vorsprung auf die Konkurrenz herausgefahren."