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Volkswagen Technik-Lexikon

 

Volkswagen Technik-Lexikon

Was bedeutet ISOFIX? Und wofür gibt es verschiedene Arten der Anhängerkupplung? Wenn guter Rat teuer ist, hilft das Volkswagen Technik-Lexikon. Hier finden Sie technische Begriffe aus dem Automobilbereich - kurz und schlüssig erklärt. Entdecken Sie außerdem viele weiterführende Informationen.

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A

Abbiegelicht

Bei eingeschlagenem Lenkrad oder gesetztem Blinker wird das statische Abbiegelicht situationsabhängig automatisch an Kreuzungen oder Einmündungen unterhalb von 40 km/h zugeschaltet. Der Fahrer sieht Passanten, die sich besonders häufig in Abbiegesituationen neben dem Fahrzeug befinden, so wesentlich schneller und das Unfallrisiko sinkt. Das Abbiegelicht kann modellabhängig in die Hauptscheinwerfer oder in die Nebelscheinwerfer eingebaut sein.

Siehe auch:
Kurvenfahrlicht

Abgasnormen

Die europäischen Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen Union. Sie bestimmen Grenzwerte der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Partikelmasse und -anzahl). Seit dem 1. September 2017 gilt die Abgasnorm Euro 6d-TEMP für neue Fahrzeug-Typen des Herstellers, ab 1. September 2018 für alle Neuzulassungen. In anderen Regionen weltweit gelten andere Normen (z. B. TIER/LEV in den USA).

Abgasrückführung

Abgasrückführung (AGR, englisch: Exhaust Gas Recirculation, EGR) bezeichnet die kontrollierte Einleitung von Verbrennungsgasen zurück in den Brennraum. Eine wirkungsvolle Methode, um bereits während der Kraftstoffverbrennung Stickoxide (NOx) zu verringern. Bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs nimmt die Bildung von Stickoxiden mit dem Anstieg der Verbrennungstemperatur überproportional zu. Durch die Rückführung eines Teils der Abgase in den Brennraum wird die Verbrennungstemperatur im Zylinder gesenkt und so die Bildung von Stickoxiden verringert. Über eine geregelte Zumischung von Abgas kann also das Abgasverhalten entsprechend den Lastbedingungen des Motors beeinflusst werden. Bei der AGR wird das Abgas über ein Rohrleitungssystem mit Hilfe eines elektronisch vom Motormanagement geregelten Ventils in den Ansaugkanal zurückgeführt und von dort erneut in den Brennraum angesaugt.

Abgasturbolader (ATL)

Durch Verdichtung der zur Verbrennung notwendigen Luft erhöhen Abgasturbolader den Luftdurchsatz eines Motors. So lassen sich durch den Einsatz von Abgasturboladern im Vergleich zu Saugmotoren (bei identischem Hubraum) Leistung, Drehmoment aber auch Wirkungsgrad steigern. Der Abgasturbolader besteht aus zwei statisch miteinander verbundenen Turbinen, von denen eine durch den heißen Abgasstrom angetrieben wird. Die andere Turbine, das sogenannte Verdichterrad, wird durch die statische Verbindung ebenfalls gedreht und verdichtet die einströmende Frischluft. Die Temperatur der verdichteten Luft wird durch einen Ladeluftkühler abgekühlt, um das Volumen zu verringern und somit mehr Luft beziehungsweise mehr Sauerstoff in den Brennraum zu bekommen. Durch den Einsatz des Abgasturboladers wird nicht nur eine Leistungssteigerung erzielt, sondern in erster Linie Energie gespart und die Emission verringert.

Siehe auch:
Variable Turbinengeometrie

Abstandsradar

Der Abstandsradar ist Teil der automatischen Distanzregelung ACC.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist"
Fahrerassistenzsysteme

Active Info Display

Das Active Info Display liefert Daten und Informationen rund ums Fahrzeug direkt ins Cockpit. Der hochauflösende Screen ersetzt den herkömmlichen Tachometer und ermöglicht es, fünf verschiedene Ansichten an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.
So rücken beispielsweise im Navigationsmodus Tachometer und Drehzahlmesser an den Rand, um der Landkarte mehr Raum zu geben. Wenn gewünscht, können Informationen wie Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen jedoch auch in die Grafikflächen des Tachometers und Drehzahlmessers integriert werden. Darüber hinaus ist das Active Info Display auch mit anderen Assistenzsystemen im Fahrzeug vernetzt. So können die in der Mittelkonsole dargestellten Daten des Infotainment-Systems wie Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover auch direkt in das Sichtfeld des Fahrers übertragen werden.

 

Adaptive Fahrwerksregelung DCC

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC verbessert die Fahreigenschaften wesentlich. Der Fahrer ist nicht mehr auf eine bestimmte Fahrwerksauslegung festgelegt, sondern kann sein Fahrzeug individuell anpassen. Die Auswahl erfolgt bequem über Knopfdruck in der Mittelkonsole.
Das Fahrwerk kann normal, sportlich oder komfortabel ausgerichtet werden. Die elektrisch verstellbare Dämpfung passt sich dabei automatisch an. Die DCC reagiert permanent auf unterschiedliche Fahrsituationen.

Weiter zur Adaptiven Fahrwerksregelung DCC

Adaptivfahrwerk mit aktiver Wankstabilisierung

Das Adaptivfahrwerk mit elektromechanischer aktiver Wankstabilisierung kann das Wankverhalten in Kurven reduzieren. Da es nicht - wie herkömmliche Stabilisatoren - hydraulisch arbeitet, sondern elektromechanisch, kann das System im Rahmen seiner Grenzen deutlich schneller reagieren und schon bei niedrigem Tempo aktiv werden. Lenkpräzision, Agilität und Stabilität sowie die Traktion in unebenem Gelände können so spürbar gesteigert werden.

AdBlue®

Der SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) wandelt die Abgaskomponente Stickoxid (NOx) ohne Bildung von unerwünschten Nebenprodukten selektiv zu Stickstoff und Wasser um. Die Umwandlung erfolgt dabei unter Verwendung der synthetischen 32,5 prozentigen Harnstofflösung AdBlue® (ISO 22241-1 / AUS 32), die in einem Zusatztank mitgeführt wird. Die Dosierung richtet sich nach dem Abgasmassenstrom; das Motormanagement in Verbindung mit einem NOx-Sensor hinter dem SCR-Kat sorgt für die exakte Dosierung.
Je nach Fahrzeug muss der Kunde auch zwischen den Serviceintervallen den Betriebsstoff AdBlue® selbstständig oder durch die Vertragswerkstatt nachfüllen. Für die selbstständige Betankung stellt FindAdBlue.com einen kostenlosen Service zur Verfügung, der bei der Suche nach geeigneten Tankstellen hilft.

Siehe auch:
NOx Abgasnachbehandlung

Zu FinAdBlue.com

Ad-hoc-Laden

Abgasrückführung (AGR, englisch: Exhaust Gas Recirculation, EGR) bezeichnet dBeim sogenannten Ad-hoc-Laden wird der bezogene Strom direkt mit dem Betreiber der Ladesäule abgerechnet. 

Aerodynamik

Die Aerodynamik einer Karosserie hat Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch, die Höchstgeschwindigkeit und die Geräuschentwicklung. Die aerodynamischen Eigenschaften fasst der im Windkanal ermittelte Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) zusammen. Den cw-Wert beeinflussen verschiedene Größen, wie u. a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich aus. Der Luftwiderstand entsteht durch die Verdrängung der das Fahrzeug umgebenden Luft und durch deren Reibung an der Fahrzeugoberfläche.
Die Formel für die Berechnung des Luftwiderstands lautet:
Luftwiderstand = Fahrzeuggeschwindigkeit zum Quadrat x Stirnfläche x cw-Wert x ½ Luftdichte.
Die für Volkswagen typische günstige Karosseriegestaltung sowie geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen niedrigen Luftwiderstand und somit günstige Verbrauchswerte und niedrigere CO2-Emissionen. Wichtigster Einflussfaktor ist jedoch die Fahrzeuggeschwindigkeit, da sich bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit der Luftwiderstand vervierfacht.

Siehe auch:
cw-Wert

Airbag

In Verbindung mit dem Sicherheitsgurt reduzieren Airbags das Risiko schwerer Kopf- und Brustkorbverletzungen bei Kollisionen mit entsprechender Unfallschwere. Wird von den Crash-Sensoren ein dem Auslösewert entsprechender Aufprall registriert, zündet das Airbag-Steuergerät den Gasgenerator. Er füllt den Airbag innerhalb von 35 bis 45 Millisekunden. Die aktivierten Airbags fangen Kopf sowie Oberkörper ab und verteilen die Belastungen auf eine möglichst große Fläche. Bereits nach 120 Millisekunden ist das Gas entwichen und der Luftsack ist in sich zusammengefallen. Optimaler Schutz ist nur dann gegeben, wenn die Insassen richtig angeschnallt sind, denn die Airbags bilden zusammen mit den Gurtstraffern ein abgestimmtes Sicherheitssystem. Neben den Front-Airbags werden auch noch Seiten-Airbags, Knieairbags sowie ein Kopfairbag-System angeboten.

Siehe auch:
Crashtest

Airbag-Steuergerät

Das Airbag-Steuergerät erkennt und bewertet einen Zusammenstoß und aktiviert entsprechend der Unfallart und -schwere die jeweiligen Rückhaltesysteme. Bis zu sechs externe Beschleunigungssensoren (Crash-Sensoren) versorgen das Steuergerät mit Informationen.
Das Airbag-Steuergerät ist mit Beschleunigungssensoren für die Fahrzeuglängs-, -quer- und -hochachse ausgerüstet. Darüber hinaus verfügt das Steuergerät über einen Drehratensensor, der die Drehung des Fahrzeugs um seine Längsachse registriert. Die Sensoren im Steuergerät dienen dazu, die Signale der anderen Sensoren zu bewerten und abzugleichen. Dies ermöglicht dem Steuergerät, die Richtung des Unfalls und die Schwere einzuschätzen und für die Auslösung der entsprechenden Rückhaltesysteme zu sorgen. Über die Crash-Signalausgänge ist das Steuergerät mit weiteren CAN-Datenbussystemen verbunden, um nach einem Unfall Orientierung und Bergung der Insassen zu erleichtern.
Die umfangreiche Forschung und stetige Weiterentwicklung bei Volkswagen haben die Steuerung der Rückhaltesysteme so weit verfeinert, dass sie eine optimale Schutzwirkung bei den unterschiedlichsten Unfallarten bieten. Die in Abhängigkeit von der Unfallschwere zweistufige Auslösung der Front-Airbags ermöglicht eine weitere Absenkung des Verletzungsrisikos für Fahrer und Beifahrer. Das System kann zwischen einem Unfall und einer starken Erschütterung unterscheiden, die beispielsweise durch einen Steinschlag oder ein tiefes Schlagloch auftreten können. Damit ist sichergestellt, dass kein Rückhaltesystem ohne Crash ausgelöst wird.

Air Curtains

Der Begriff "Air Curtain" bedeutet "Luftvorhang" und bezeichnet sich verengende Lufteinlässe im Stoßfänger der Fahrzeugfront. Die unterhalb der Scheinwerfer angeordneten Lufteinlässe sorgen dafür, dass die Luft durch den Stoßfänger geführt wird und erst hinter den Radhäusern wieder austritt. Die Räder werden nicht berührt. Auf diese Weise wird gleichzeitig die Aerodynamik verbessert und der Anpressdruck des Vorderwagens erhöht.

Aktive Rückstellung

Die aktive Rückstellung ist eine Komfort- und Sicherheitsfunktion der elektromechanischen Servolenkung von Volkswagen. Das Mittengefühl und das sich aufbauende Lenkmoment bei kleinsten Lenkwinkeln vermitteln eine bisher nicht da gewesene Präzision. Die aktive Rückstellung verbessert den Lenkkomfort und das Sicherheitsgefühl, da weniger Lenkkorrekturen vorgenommen werden müssen.

Aktive Sicherheit

Unter die aktive Sicherheit fallen alle Systeme, die aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen und so helfen, kritische Situationen zu entschärfen. Die wichtigsten Aspekte der aktiven Sicherheit sind:

  • Fahrstabilität: Sie ist das Ergebnis insbesondere der Fahrwerksauslegung hinsichtlich Antriebskonzept, Federung und Kurvenstabilität. Dazu kommen Lenkpräzision, Bremsleistung und Bremsstabilität.
  • Konditionssicherheit: Sie beschreibt die Belastung der Insassen insbesondere durch Schwingungen des Fahrzeugs, Geräusche von Fahrwerk und Motor sowie klimatische Einflüsse.
  • Wahrnehmungssicherheit: Sie wird insbesondere durch eine entsprechend gute Auslegung der Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug sowie durch Sichtverhältnisse (Rundumsicht, gute Sicht nach hinten bei möglichst kleinem, toten Winkel) verbessert.
  • Bedienungssicherheit: Sie wird insbesondere durch gute Ergonomie und die logisch richtige Anordnung aller Bedienungshebel und Schalter erreicht, z. B. für Beleuchtung, Scheibenwischer, Klimatisierung oder Infotainment. Die Elemente müssen vom Fahrerplatz aus gut und möglichst optimal zu erreichen sein.

Die Kombination der aktiven und passiven Sicherheitseinrichtungen sorgt für einen optimalen Schutz aller Fahrzeuginsassen.

Aktives Zylindermanagement ACT

Mit Ressourcen schonend umgehen: Diesen von Volkswagen gelebten Anspruch verdeutlicht besonders die Einführung des aktiven Zylindermanagements ACT. Bei Fahrten im Drehzahlbereich zwischen 1.400 und 4.000 U/min und bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h können, unabhängig vom gewählten Gang, zwei der vier Zylinder unmerklich deaktiviert werden. Das optimiert den Wirkungsgrad des Motors. Die Multifunktionsanzeige informiert Sie darüber, in welchem Modus sich der Motor gerade befindet.
Bei Fahrzeugen mit aktivem Zylindermanagement ACT kann der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Fahrzyklus um bis zu 0,5 l/100 km und der CO2-Ausstoß um 10 g/km gesenkt werden. Je nach Fahrsituation kann die Ersparnis sogar bis zu 1 l/100 km betragen.

Allradantrieb

4MOTION ist der permanente Allradantrieb (4x4-Antrieb) von Volkswagen. Er stellt die ideale Verbindung zwischen Auto und Straße her. So gewinnt Ihr Fahrzeug sichere Traktion auf fast jedem Untergrund und bietet Ihnen dadurch mehr Fahrsicherheit und Fahrspaß. Bei den Alltrack Modellen, dem Golf R und dem Touareg ist die 4MOTION Technik serienmäßig integriert, beim neuen Tiguan können Sie den Allradantrieb für die meisten Motorisierungen optional konfigurieren.

Weiter zum Allradantrieb

Allradkupplung

Die Allradkupplung ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Sie ermöglicht beim permanenten Allradantrieb 4MOTION die variable Verteilung der Antriebskraft zwischen der Vorder- und Hinterachse. Ihre stufenlose Verstellung wird von einem Steuergerät geregelt, das den jeweiligen Schlupf - die fahrdynamischen Zustände und Antriebsmomente - berücksichtigt.
Die Regelung der Allradkupplung ist fest in das elektronische Stabilisierungsprogramm integriert und trägt damit zur Fahrzeugsicherheit bei.

Siehe auch:
4MOTION
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

3. Kraftstoffverbrauch Golf R in l/100 km: innerorts 8,2-8,1 / außerorts 6,6-6,5 / kombiniert 7,2-7,1; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 164-162; Effizienzklasse: D

Allradlenkung

Die Allradlenkung beeinflusst im Wesentlichen zwei Fahrzustände:
Fahrzustand eins: Bis 37 km/h schlagen die Hinterräder automatisch im entgegengesetzten Winkel zu den Vorderrädern ein. Geht es vorne nach links, schlägt die elektrisch gesteuerte Achse hinten mit einem Lenkwinkel von bis zu fünf Grad nach rechts ein. Das verbessert die Wendigkeit. Besonders beim Parken macht sich der durch die Allradlenkung verkleinerte Wendekreis deutlich bemerkbar. Erleichtert wird auch das Rangieren mit einem Anhänger.
Fahrzustand zwei: Steigt die Geschwindigkeit auf über 37 km/h, schlagen die Hinterräder beim Lenken gleichsinnig - also in gleicher Richtung wie die Vorderräder - ein. Dadurch kann das Fahrverhalten insbesondere bei Landstraßen- und Autobahn-Tempo nochmals ruhiger werden, da die Allradlenkung Spurwechsel, etwa beim schnellen Überholen, stabilisieren kann*. Gleiches gilt bei plötzlichen Ausweichmanövern.

* im Rahmen der Grenzen des Systems

Ambientebeleuchtung

Die Ambientebeleuchtung leuchtet den Innenraum nach Wunsch aus. So schaffen illuminierte Einstiegs- sowie Dekorleisten, Leselampen vorn und hinten oder die Beleuchtung des Fußraums eine individuell bevorzugte Atmosphäre.
Ob gemütlich oder hell leuchtend - die Lichteinstellungen lassen sich ganz einfach über das Zentraldisplay steuern. Die Innenraumleuchten sind alle mit fortschrittlicher LED-Technik ausgestattet.

Anhängerkupplung, schwenkbar

Die schwenkbare Anhängerkupplung ist fahrzeugabhängig elektrisch oder manuell ausschwenkbar. Sie wird über einen Schalter oder Griff im Innenraum entriegelt. Der Einschwenkvorgang muss nach der Entriegelung immer manuell vorgenommen werden. Im eingeklappten Zustand verschwindet die Anhängerkupplung vollständig unter dem Fahrzeug.

Weiter zur Anhängerkupplung

Anhängerrangierassistent "Trailer Assist"

Rangieren mit Anhänger kann für Ungeübte zur Geduldsprobe werden, denn nicht immer reagiert das Gespann so, wie man es vielleicht erwartet: Mitunter erscheint der eingeschlagene Weg spiegelverkehrt. Entscheidend für präzises Rückwärtsfahren ist der Lenkwinkel. Der Anhängerrangierassistent "Trailer Assist" übernimmt das Lenken. Der Fahrer muss lediglich den Rückwärtsgang einlegen, den Parkhilfetaster drücken und mithilfe des Spiegelverstellschalters die Richtung angeben, die der Anhänger einschlagen soll. Das Fahrzeug lenkt nun automatisch. Der Fahrer ist aber weiterhin für das Schalten, Beschleunigen und Bremsen verantwortlich.

Antiblockiersystem (ABS)

Das Antiblockiersystem kann bei einer Vollbremsung oder bei glatter Fahrbahn das Blockieren der Räder verhindern und die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs erhalten*.

* im Rahmen der Grenzen des Systems

Antriebsschlupfregelung (ASR)

Für die drehmomentstarken Motoren bietet die Antriebsschlupfregelung mehr Komfort und Sicherheit, insbesondere auf unterschiedlich griffiger oder rutschiger Fahrbahn. Die Antriebsschlupfregelung ermöglicht harmonische Anfahr- und Beschleunigungsvorgänge über den gesamten Geschwindigkeitsbereich ohne durchdrehende Räder oder Seitenversatz.
Die Antriebsschlupfregelung arbeitet gemeinsam mit dem elektronischen Gaspedal (E-Gas) und nutzt die Raddrehzahlsensoren des Antiblockiersystems (ABS). Wird an einem Antriebsrad eine plötzliche Erhöhung der Drehzahl festgestellt (Schlupf), greift das System in die Motorsteuerung ein, reduziert die Motorleistung und verhindert diesen Effekt.
Die Antriebsschlupfregelung gewährleistet Traktion und Fahrstabilität während der Beschleunigungsphase über den gesamten Geschwindigkeitsbereich und unterstützt so die aktive Sicherheit. Zusätzlich verringert es den Reifenverschleiß. Die Antriebsschlupfregelung schließt die elektronische Differenzialsperre mit ein und ist Bestandteil des elektronischen Stabilisierungsprogramms.

Siehe auch:
Elektronisches Gaspedal (E-Gas)
Antiblockiersystem (ABS)
Aktive Sicherheit
Elektronische Differenzialsperre (XDS)
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

App-Connect

App-Connect bringt ausgewählte Smartphone Apps auf den Touchscreen des Infotainment-Systems - für die drei innovativen Technologien Apple CarPlayTM, Android AutoTM und MirrorLink®.

AR-Head-up-Display

Das Head-up-Display zeigt bestimmte fahrzeugrelevante Informationen in der Windschutzscheibe direkt im Sichtfeld des Fahrers an. Im Gegensatz zu statischen Head-up-Displays werden beim Augmented Reality Head-up-Display wichtige Infos auf einer zweiten Bildebene in das Blickfeld des Fahrers projiziert. Durch die natürliche Positionierung direkt auf der Fahrbahn fügt sich die Darstellung nahtlos in die Umgebung ein. Das minimiert Ablenkungen beim Fahren und macht das Abbiegen bei optionaler Navigation kinderleicht. 

Augmented Reality

Augmented Reality ist die Überlagerung von realen Elementen mit virtuellen Informationen.

Ausgleichswellengetriebe

Ausgleichswellengetriebe dienen in modernen Motoren dazu, Schwingungen auszugleichen, die Laufkultur zu verbessern und das Betriebsgeräusch zu reduzieren.

Ausparkassistent

Der Ausparkassistent unterstützt im Rahmen der Systemgrenzen beim rückwärtigen Ausparken. Durch Sensoren im Heckstoßfänger kann das System sehr viel früher als der Fahrer den seitlichen Bereich hinter dem Fahrzeug überwachen. Bei einer kritischen Annäherung eines anderen Fahrzeugs wird der Fahrer durch eine Tonausgabe informiert. Sollte der Fahrer nicht reagieren, kann das System bei einer bevorstehenden Kollision durch einen Bremseingriff mögliche Unfallfolgen mindern oder im optimalen Fall verhindern.
Der Ausparkassistent wird in Kombination mit "Blind Spot"-Sensor oder Spurwechselassistent "Side Assist" angeboten.

Siehe auch:
"Blind Spot"-Sensor
Spurwechselassistent "Side Assist"

Auto Hold Funktion

Die Auto Hold Funktion von Volkswagen ist eine Erweiterung der elektronischen Parkbremse. Sie verhindert ohne permanente Betätigung der Bremse, dass das Fahrzeug ungewollt im Stillstand oder beim Anfahren wegrollt. Auto Hold bietet auf diese Weise hohen (An-) Fahrkomfort.
Das System arbeitet über die ABS/ESC Hydraulikeinheit. Wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst, so speichert Auto Hold den letzten Bremsdruck. Der Fahrer kann den Fuß vom Bremspedal nehmen, alle vier Radbremsen bleiben geschlossen. Erkennen die ABS-Raddrehzahlsensoren ein Rollen, wird automatisch das Bremsmoment erhöht, bis das Fahrzeug wieder stillsteht. Dies kann etwa der Fall sein, wenn der Fahrer an einer Steigung sachte abbremst. Sobald der Fahrer wieder Gas gibt und beim Schaltgetriebe die Kupplung kommen lässt, löst Auto Hold die Bremse wieder.
Aus Sicherheitsgründen muss die Funktion über einen Schalttaster links neben dem Ganghebel wieder aktiviert werden.

Siehe auch:
Berganfahrassistent
Antiblockiersystem (ABS)
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Automatikgetriebe

Das automatische Getriebe ähnelt in seinem Aufbau einem herkömmlichen Schaltgetriebe. Der Unterschied ist, dass beim Automatikgetriebe die Schaltvorgänge nicht vom Fahrer, sondern automatisch vollzogen werden. Dazu wurden in das Getriebe zusätzlich Stellmotoren und hydraulische Zylinder eingebaut. Die Schaltvorgänge werden in der Regel durch ein hinterlegtes Schaltprogramm automatisch vorgenommen. Zusätzlich hat der Fahrer aber auch die Möglichkeit, mit Tasten am Lenkrad oder einem Hebel in der Mittelkonsole selbständig in den nächsten Gang nach oben bzw. nach unten zu schalten.

Weiter zum Automatikgetriebe

Automatische Distanzregelung ACC

Die automatische Distanzregelung ACC misst per Abstandssensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen.
Der Fahrer stellt dazu den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit ein. Bei Folgefahrt werden Soll- und Ist-Abstand optional vergleichend in der Multifunktionsanzeige dargestellt.
Ein Sensor überwacht laufend den Bereich vor dem Fahrzeug. Mit dem Fahrpedal kann der Fahrer die ACC-Regelung unterbrechen und stärker beschleunigen. Das Betätigen des Bremspedals führt zum sofortigen Deaktivieren der ACC-Funktion. Alle Meldungen des Systems erfolgen in der zentralen Multifunktions-Anzeige.
In Verbindung mit einem DSG-Getriebe bremst ACC das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab. Situationsabhängig fährt ACC danach innerhalb einer definierten Zeit selbstständig wieder an.
ACC kann ausstattungsabhängig bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h oder km/h 210 km/h aktiviert werden (Touareg bis zu 250 km/h).

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme
Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist"

Automatische Leuchtweitenregulierung

Für eine optimale Fahrlichteinstellung und Fahrbahnausleuchtung sorgt die automatische Leuchtweitenregulierung. Sie ermöglicht eine gleichbleibende Leuchtweite und verhindert ein Blenden des Gegenverkehrs. Die Regulierung erfolgt automatisch und passt den Neigungswinkel der Scheinwerfer dem jeweiligen Beladungszustand an.


Bei der automatischen Leuchtweitenregulierung unterscheidet man zwei Systeme: eine statische und eine dynamische Lösung. Während statische Systeme die Zuladung durch Passagiere und Gepäck ausgleichen, korrigieren dynamische Systeme die Scheinwerfereinstellung auch beim Anfahren, Beschleunigen und Bremsen.


Beim statischen System verarbeitet das Steuergerät neben den Signalen von Neigungssensoren auch Signale des elektronischen Tachometers und des ABS-Steuergeräts. Damit kann das System unterscheiden, ob das Fahrzeug steht oder konstant fährt.


Bei der dynamischen Leuchtweitenregulierung differenziert das wesentlich leistungsfähigere Steuergerät zusätzlich die Veränderung der Geschwindigkeitssignale (Beschleunigen und Bremsen). Auch verfügt der Stellmotor über eine höhere Verstellgeschwindigkeit, um die Leuchtweite innerhalb von Bruchteilen von Sekunden zu verstellen. Bei Ausstattung mit Xenon-Licht ist eine automatische Leuchtweitenregulierung gesetzlich vorgeschrieben.

Autonomes Fahren

Autonomes Fahren kennzeichnet das selbständige und zielgerichtete Fahren eines Fahrzeugs im realen Verkehr. Der Fahrer greift dabei nicht ein.

B

Batterie-Energiemanagement

Das Batterie-Energiemanagement sorgt selbstständig dafür, dass in Abhängigkeit vom Batterieladezustand und der Temperatur stets genügend Energie für einen Motorstart zur Verfügung steht. Dies gilt auch dann, wenn das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum abgestellt war. Moderne Fahrzeuge entnehmen ihren Batterien selbst im Ruhezustand Energie. Verkehrsfunkspeicher, aber auch Diebstahlwarnanlage oder der Empfänger für die Funkfernbedienung verbrauchen konstant eine geringe Menge Strom. Wenn ein kritischer Ladezustand der Batterie droht, reduziert das Energiemanagement im Ruhezustand den Verbrauch durch stufenweises Abschalten der Verbraucher. Während der Fahrt kontrolliert das dynamische Energiemanagement laufend die Batteriespannung und Ladeaktivität. Bei Bedarf erhöht das System die Leerlaufdrehzahl geringfügig, um die Leistung des Ladegenerators zu erhöhen. In extremen Fällen werden besonders verbrauchsintensive Komponenten wie etwa die Sitz- oder Heckscheibenheizung kurzzeitig deaktiviert. Der Komfort leidet darunter nicht - im gewöhnlichen Fahrbetrieb erfolgt dieser Stopp so, dass der Fahrer ihn nicht bemerkt.

Siehe auch:
Rekuperation

Benzindirekteinspritzung

Bei der Benzindirekteinspritzung wird der Kraftstoff mit einem maximalen Druck von über 100 bar direkt in den Brennraum eingespritzt. Gegenüber der konventionellen Einspritzung in das Saugrohr ist dieses Verfahren wesentlich präziser und unabhängig von den Öffnungszeiten der Ventile. Eine besondere Brennraumgeometrie sorgt für eine optimale Verwirbelung des Kraftstoff-Luft-Gemischs. Die Volkswagen Motoren mit Benzindirekteinspritzung zeichnen sich durch ihren hohen Wirkungsgrad aus. Die Kraftstoffeinsparung gegenüber Motoren mit gleicher Leistung und konventioneller Einspritztechnik kann bei angepasster Fahrweise bis zu 15 % betragen. Die Benzindirekteinspritzung ist die Grundlage für die innovative TSI-Technologie.

Siehe auch:
TSI

Die europäischen Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen Union. Sie bestimmen Grenzwerte der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Partikelmasse und -anzahl). Seit dem 1. September 2017 gilt die Abgasnorm Euro 6d-TEMP für neue Fahrzeug-Typen des Herstellers, ab 1. September 2018 für alle Neuzulassungen. In anderen Regionen weltweit gelten andere Normen (z. B. TIER/LEV in den USA).

Bergabfahrassistent

Der Bergabfahrassistent hilft durch automatische und gezielte Bremseingriffe bei einer kontrollierten Bergabfahrt im Gelände. Er unterstützt dabei, die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant zu halten und extreme Gefälle einfacher zu bewältigen.

BEV / Elektroauto / e-Auto / e-Fahrzeug

Dieser Begriff bezeichnet ein Auto, das nicht durch Kraftstoff, sondern durch Strom angetrieben wird. Genau genommen ist es sogar eine übergeordnete Bezeichnung sowohl für Fahrzeuge mit Batterie-, als auch Brennstoffzellenantrieb. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit "Elektroauto" jedoch fast immer das Batteriefahrzeug (BEV) gemeint, das ausschließlich mit Strom fährt.

Biturbo

Der Zusatz "Biturbo" weist auf zwei im Motor eingebaute Abgasturbolader hin. Der Fahrer profitiert von gesteigertem Drehmoment im unteren sowie von mehr Leistung im oberen Drehzahl-Bereich und von einem besseren Ansprechverhalten des Motors.

Siehe auch:

Abgasturbolader (ATL)

Bivalenter Antrieb

Bivalente Erdgas-Modelle besitzen zusätzlich zu den Erdgastanks auch einen vollwertigen Benzintank. Dadurch wird eine größere Gesamtreichweite ermöglicht, die Fahrten in Regionen mit geringer Erdgas-Tankstellendichte erlaubt. Bei Außentemperaturen unter minus zehn Grad und unmittelbar nach einem CNG-Tankvorgang ist ein Start mit Benzin notwendig. Die Umschaltung in den Gasbetrieb erfolgt nach kurzer Zeit, sobald die Randbedingungen für den störungsfreien Erdgasbetrieb erfüllt sind. 

Siehe auch:
Quasi-monovalenter Antrieb

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Der Bi-Xenon-Scheinwerfer ("Bi" = Zwei) ist eine Weiterentwicklung des Xenon-Scheinwerfers. Sowohl Abblend- als auch Fernlicht können mit einem Scheinwerfer erzeugt werden. Eine bewegliche Blende (Shutter) schirmt beim Abblendlicht einen Teil des Lichtstrahls ab. Bei Betätigung von Lichthupe oder Fernlicht wird die Blende aus dem Lichtstrahl bewegt und gibt die zusätzliche Leuchtkraft frei.

Blind Spot-Sensor

Radarsensoren im Heck beobachten den Bereich hinter und neben dem Auto. So können Fahrzeuge in einem Bereich von 20 Metern innerhalb der Systemgrenzen erkannt werden.
Der "Blind Spot"-Sensor funktioniert schon ab 15 km/h und kann mittels einer Anzeige-LED im Außenspiegel den Fahrer über ein anderes Fahrzeug oder Objekt im Warnbereich informieren. Das System weist durch ein konstantes Leuchten im jeweiligen Außenspiegel auf die potentielle Gefahr hin. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, fängt die jeweilige LED-Leuchte mit erhöhter Helligkeit an zu blinken und macht auf die Gefahr aufmerksam.
Der "Blind Spot"-Sensor wird in Kombination mit dem Ausparkassistenten angeboten.

Siehe auch:
Ausparkassistent
Spurwechselassistent "Side Assist"

Bluetooth

Bluetooth schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Geräte wie Mobiltelefone, Notebooks oder Personal Digital Assistants (PDA) drahtlos verbinden lassen. Die Verbindung besteht als Funkstrecke zwischen den Sende- und Empfangseinheiten der Geräte.
Es lassen sich Entfernungen von rund zehn Metern überbrücken, also ausreichend, um einzelne Geräte innerhalb des Fahrzeugs zu vernetzen. Zum Schutz gegen Abhören der Datenübertragung erhält jedes Bluetooth-Gerät ein so genanntes "Profil". Dieses Profil besteht aus einer weltweit garantiert einmalig vergebenen Kennziffer, mit deren Hilfe sich Geräte, die miteinander kommunizieren sollen, identifizieren. Für zusätzlichen Schutz beim Übermitteln der Daten sorgt eine Verschlüsselung mit einem 128-Bit-Schlüssel, der bei jedem Vorgang neu generiert wird. Die Bluetooth-Technologie kommt unter anderem Telefonschnittstelle "Business" zum Einsatz.

Bordcomputer

Der Bordcomputer informiert den Fahrer über eine Anzeige in der Instrumententafel kontinuierlich über den momentanen oder den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch. Aus diesen Informationen errechnet der Bordcomputer auch die verbleibende Reichweite mit der aktuellen Tankfüllung. Mit diesen Angaben erhält der Fahrer wichtige Anhaltspunkte für eine möglichst effiziente und Kraftstoff sparende Fahrweise. Zusätzliche Angaben über die durchschnittliche Geschwindigkeit oder die Gesamtfahrzeit können ebenfalls abgerufen werden.

Böschungswinkel

Mit dem Böschungswinkel wird der Übergangswinkel von einer horizontalen Ebene in eine Steigung bezeichnet.

Bremskraftverstärker (Duo)

Die beim Bremsen durch den Fahrer aufzuwendende Pedalkraft wird durch den Bremskraftverstärker reduziert.
Das zweistufige System sorgt für ein feinfühliges Ansprechverhalten. Bis zu einem Bremsdruck von ca. 45 bar, dem so genannten Komfortbremsbereich, arbeitet es mit einer Verstärkung von Faktor 5. Tritt der Fahrer stärker auf die Bremse, erhöht sich die Bremskraftverstärkung bis auf den zehnfachen Wert. Dem Fahrer teilt sich dieses durch ein schnell ansprechendes Bremsverhalten bei kurzem Pedalweg sowie eine gute Dosierbarkeit und verringerten Kraftaufwand bis zum ABS-Regelbereich mit.

Siehe auch:
Hydraulischer Bremsassistent (HBA)

Brennstoffzellenfahrzeug

Brennstoffzellenfahrzeuge haben einen Elektroantrieb, bei dem die benötigte elektrische Energie durch eine Brennstoffzelle aus dem Energieträger Wasserstoff erzeugt wird. Als Emission entsteht dabei lokal nur Wasserdampf. Für Volkswagen ist die Brennstoffzelle eines der möglichen Antriebskonzepte der Zukunft.

C

Car-Net App-Connect

Car-Net App-Connect ermöglicht es, das Smartphone bequem mit dem Radiosystem Composition Media oder den Navigationssystemen Discover Media und Discover Pro zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich ausgewählte Apps von dem Mobiltelefon mithilfe des Touchscreens bedienen. Car-Net App-Connect integriert gleich drei Schnittstellen zur Anbindung von Smartphones: MirrorLink™, Android Auto™ von Google und Apple CarPlay™. Damit sind alle aktuellen Smartphones ab Android 5.0 und Apple iOS 8.1 kompatibel.

Car-Net Cam-Connect

Car-Net Cam-Connect ist eine App, mit der man sich während der Fahrt auf dem Display des Infotainment-Systems ein Standbild aus dem Fond anzeigen lassen kann. Bei Schrittgeschwindigkeit sowie im Stand zeigt die App sogar ein Video.
Voraussetzung dafür ist die Integration einer GoPro®-Kamera.

Car-Net Guide & Inform

Die Car-Net "Guide & Inform" Dienste bieten beste Information von Unterwegs. "Guide & Inform" beinhaltet Online-Verkehrsinformationen, Online-Zielimporte, Online-Sonderzielsuche, Nachrichten, Wetterinformationen und die Eingabe von persönlichen Sonderzielen.

Car-Net Security & Service

Car-Net "Security & Service" bietet mobilen Zugriff auf relevante Fahrzeugdaten und -funktionen und stellt diese zusätzlich auf einem Webportal zur Verfügung.
Hier die nützlichen Funktionen des Dienstepakets im Überblick:

  • Verriegeln oder entriegeln des Fahrzeugs, auch aus der Ferne, ganz einfach per Smartphone.

  • Parkposition speichern und wiederfinden

  • Fahrzeugstatus wie Kilometerstand und Tankinhalt per Smartphone checken

  • Diebstahlwarnung per Email- oder Push-Nachricht

  • automatischer Notruf mit Übertragung von Fahrzeugstandort und -daten sowie Personenzahl (bei Unfällen mit Airbagauslösung)  

City-Notbremsfunktion

Die City-Notbremsfunktion unterstützt bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein vom Sensor erkanntes Hindernis, bremst das System im Rahmen der Systemgrenzen automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Siehe auch:
Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist"

CNG (Compressed Natural Gas)

Der unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) verfügbare Kraftstoff basiert auf Erdgas. Es wird in zwei Qualitäten in Österreich angeboten:

  • H-Gas: High calorific gas = höherer Energiegehalt

  • L-Gas: Low calorific gas = niedriger Energiegehalt


Der höhere Energiegehalt von H-Gas ermöglicht größere Reichweiten als mit der gleichen Menge L-Gas. 

Unterschied zwischen Erdgas (CNG) und Autogas (LPG)
Erdgas besteht überwiegend aus Methan, ist ein Naturgas und die kohlenstoffärmste Kohlenwasserstoffverbindung. Es ist leichter als Luft, entweicht nach oben und verflüchtigt sich entsprechend. Der Energiegehalt eines Kilogramms Erdgas (H-Gas: 14 kWh/kg) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin bzw. 1,3 Liter Diesel. Erdgas hat fast den doppelten Energiegehalt von Flüssiggas (7 kWh/l).

Im Unterschied zu Erdgas (CNG) ist Autogas (LPG) ein Nebenprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung und schwerer als Luft. Es besteht daher die Gefahr, dass sich das Gas am Boden oder in Mulden sammelt. Das Parken in Tiefgaragen mit Flüssiggasfahrzeugen ist aus diesem Grund oftmals nicht gestattet.

CNG-Fahrzeuge

Unter der Bezeichnung TGI (und eco up!) bietet Volkswagen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an.
Alle Motoren sind auf den Betrieb mit Erdgas optimiert. Das senkt den Verbrauch und wirkt sich positiv auf die Emissionen aus. Die Erdgastanks sind platzsparend als Unterflurlösungen integriert und schränken die Variabilität sowie das Innenraum- bzw. Ladevolumen nur geringfügig ein.

Siehe auch:
CNG (Compressed Natural Gas)
TGI Erdgas-Fahrzeuge

CO2

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen entsteht. Als chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff gilt CO2 als Hauptverursacher von Treibhauseffekt und Klimaerwärmung. 

Coming home-Funktion

Beim Verlassen des Fahrzeugs werden das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (coming home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Leaving home-Funktion
Funkfernbedienung

Common-Rail-System

Mit dem Begriff "Common Rail" wird eine bestimmte Bauart der Kraftstoffdirekteinspritzung bei Dieselmotoren bezeichnet. Dabei sind die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung voneinander getrennt. Eine separate, an beliebiger Stelle am Motor einbaubare Pumpe erzeugt kontinuierlich Druck. Dieser wird in einer Verteilerleiste gespeichert. Über Leitungen sind die Einspritzdüsen aller Zylinder parallel mit der Verteilerleiste, der so genannten Common Rail (dt.: "gemeinsame Leitung"), verbunden. Ein konstanter Druck steht ununterbrochen an den Einspritzdüsen aller Zylinder zur Verfügung. Einspritzmenge und -zeitpunkt werden über Magnetventile an den einzelnen Einspritzdüsen gesteuert.

Concept Car / Showcar / Konzeptfahrzeug

Ein als Concept Car oder Showcar bezeichnetes Fahrzeug dient der Präsentation einer automobilen Designstudie und ist nicht für den Verkauf bestimmt. Konzeptfahrzeuge werden in der Regel auf Automobilausstellungen einem Fachpublikum präsentiert und zeigen eine Vision zukünftiger Entwicklungen. 

Crashtest

Crashtests dienen in der Neufahrzeugentwicklung der Ermittlung eines optimierten Insassenschutzes. Dabei werden für spätere Serienfahrzeuge bereits frühzeitig entsprechende Vorserienautos auf unterschiedliche Unfallarten überprüft.
Vor dem realen Versuch steht jedoch die Simulation am Computer, also der virtuelle Crash. Daraus resultieren wichtige Erkenntnisse vom Zusammenwirken der Bauteile im Falle eines Falles. Abzustimmen sind:

  • Steifigkeit der Fahrgastzelle

  • entstehende Beschleunigungsabläufe

  • angepasste Insassenschutzsysteme

Die Ergebnisse aller Crashtests bilden die Grundlage für den kontinuierlichen Entwicklungsprozess zur weiteren Steigerung der passiven Sicherheit. Neben Ingenieuren werden auch Unfallmediziner und Unfallforscher in diesen Prozess mit einbezogen.

Siehe auch:
Passive Sicherheit
Euro NCAP

cw-Wert

Der cw-Wert ist der Luftwiderstandsbeiwert. Er wird im Windkanal ermittelt und fasst die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs zusammen. Er beschreibt als Vergleichsgröße die "Formgüte" von Körpern - unabhängig von deren Größe.

Den cw-Wert beeinflussen verschiedene Größen, wie u. a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen geringen Luftwiderstandsbeiwert. Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich auf den cw-Wert aus.

Je kleiner dieser Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug gebaut. Eine genaue Aussage zur Aerodynamik kann jedoch erst dann erfolgen, wenn der cw-Wert und die Stirnfläche des Kraftfahrzeugs (die Projektion seiner Vorderansicht auf eine Fläche) angegeben werden. Ein kleines Fahrzeug kann zwar einen schlechteren cw-Wert als eine große Limousine haben, aufgrund seiner geringeren Stirnfläche kann jedoch sein Luftwiderstand geringer sein.

Siehe auch:
Aerodynamik

D

Datenbus

Der Datenbus dient dem schnellen Austausch aller möglichen Informationen zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten etc. innerhalb des Fahrzeugs. Er gewährleistet, dass mittels digitalen Austauschs die Informationen eines Sensors an mehrere Steuergeräte weitergegeben und hier verarbeitet werden können. Die Gefahr eines Komplettausfalls wird deutlich verringert.
Ein Beispiel für die Arbeitsweise ist zum Beispiel der Regensensor: Meldet dieser "Es regnet", aktiviert der Datenbus Scheibenwischer, Bremsscheibenwischer, Lüftung für die Frontscheibe sowie das Licht.

Dauerfahrlicht

Zusätzliches Licht reduziert bei Tageslicht das Risiko eines Unfalls.

Dauerfahrlicht:
Tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht

Tagfahrlicht:
Separat integrierte Leuchte im Scheinwerfer
Die Funktionen schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein.

Diebstahlwarnanlage

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch 30-sekündiges Hupen. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Dieseldirekteinspritzung

Bei der Dieseldirekteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt. Der Diesel mit Direkteinspritzung ist zurzeit der effizienteste Verbrennungsmotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Mit der Hochdruckeinspritzung erreichte der Dieselmotor schließlich ein Leistungsniveau, das mit dem moderner Ottomotoren mit Abgasturboaufladung vergleichbar ist.

Siehe auch:
TDI

Dieselpartikelfilter

Bei einem Dieselpartikelfilter handelt es sich um ein System zur Abscheidung von Dieselruß aus den Abgasen von Dieselmotoren.

Der katalytisch beschichtete Filter arbeitet ohne Additiv und verwendet dafür eine edelmetallhaltige Filterbeschichtung, die auf zweifache Weise wirkt. Bei der passiven Regeneration erfolgt eine langsame und schonende Umwandlung des im Katalysator eingelagerten Rußes zu CO2. Dieser Vorgang geschieht in einem Temperaturbereich von 350 - 500 °C und läuft vor allem im überwiegenden Autobahnbetrieb ohne besondere Maßnahmen kontinuierlich ab.

Nur bei längerem Betrieb mit geringer Last, etwa im Stadtverkehr, sorgt alle 1.000 bis 1.200 Kilometer eine aktive Erhöhung der Abgastemperatur auf rund 600 °C für eine zusätzliche Filter-Regeneration. Die im Filter eingelagerten Partikel brennen bei dieser Temperatur ab.

Siehe auch:
Katalysator

Differenzialsperre

Ein Differenzial - auch Ausgleichsgetriebe genannt - gleicht unterschiedliche Raddrehzahlen bei angetriebenen Achsen aus.

Unterschiedliche Raddrehzahlen treten auf, wenn bei einer Kurvenfahrt die Räder einer Achse verschieden lange Wege zurücklegen. So dreht sich z. B. das kurvenäußere Rad schneller als das kurveninnere. Für den Drehzahlausgleich an angetriebenen Achsen sorgt in den meisten Fällen ein Kegelrad-Differenzial. Ein Sperrdifferenzial verhindert das freie Durchdrehen eines Rads und leitet die Kraft auf das Rad mit der besseren Traktion. Dafür kann der Drehzahlausgleich manuell oder automatisch bis zu 100 % gesperrt werden. So kann z. B. auf rutschigem Untergrund bis zu 100 % der Kraft auf das Rad mit der besten Bodenhaftung geleitet werden.

Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist ein Verteilergetriebe erforderlich, welches das Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Da sich die Achsen bei Kurvenfahrt verschieden schnell drehen, ist auch hier ein Drehzahlausgleich erforderlich. Das hier eingesetzte Differenzialgetriebe wird als Zentraldifferenzial bezeichnet.

Siehe auch:
Elektronische Differenzialsperre XDS

Digitaler Radioempfang DAB

Mit dem Digital Audio Broadcasting System (DAB) empfängt das Radio- oder Radio-Navigationssystem nicht nur Audiosignale (Musik und Sprache), sondern gleichzeitig zusätzliche Datensignale (Informationen über Verkehr, Programm, Musik, Wetter, etc.). Ist das Radio- oder Radionavigationssystem mit einem geeigneten Display ausgestattet, können dazu Graphiken z. B. Stadtpläne oder Animationen dargestellt werden.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem

Digital Sound Processing (DSP)

Eine neue Dimension des Hörens verspricht das Digital Sound Processing von Volkswagen. Ein spezieller Algorithmus kann die Klänge im Fahrzeuginnenraum steuern und bewirkt auf jedem Platz ein nahezu gleich ausgewogenes Klangerlebnis. Sie verteilt den Klang wie im Konzertsaal um den Hörer. Der räumliche Eindruck wird selbst bei konventionellen Stereoquellen optimiert, die für die Wiedergabe in mehrere separate Audiokanäle umgewandelt werden.

Direkteinspritzung

Es gibt zwei verschiedene Arten von Direkteinspritzung:

  • Benzindirekteinspritzung

  • Dieseldirekteinspritzung

Siehe auch:
Benzindirekteinspritzung
Dieseldirekteinspritzung

Diversity-Antenne

Die elektromagnetischen Wellen der Radio- und Fernsehsender werden von Hochhäusern oder Bergen reflektiert. Daher empfängt eine Antenne nicht nur ein Signal, sondern auch verzögert eintreffende Reflexionsanteile, die zu einer Verschlechterung der Empfangsqualität führen können. Dabei spricht man von Multipath-Störungen. Bei Diversity-Antennen empfangen mehrere (bis zu vier) Antennen das Radiosignal, und der Empfänger filtert durch die geschickte Verknüpfung der Signale der Antennen die Signalstörungen weitgehend aus. Das sichert die beste Empfangsqualität und somit einen hervorragenden Radioklang auch bei schwierigen Empfangssituationen.

Doppelkupplungsgetriebe DSG

Doppelkupplungsgetriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung zu einer kompakten Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG (Direktschaltgetriebe) verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch. Das DSG mit sechs Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit sieben Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.

  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.

Doppelquerlenker-Achse

Bei der Doppelquerlenker-Achse wird der Radträger von zwei Dreiecksquerlenkern und einer Spurstange geführt. Das auf dem unteren Querlenker stehende Federbein übernimmt die Vertikalabstützung. Kleine Bauhöhe und große Durchladebreite zeichnen diese Radaufhängung aus und ermöglichen besonders vorteilhafte Radaufhängungen für sportliche Fahrwerke. Dies ist unter anderem günstig für den 4MOTION-Antrieb, die Übertragung hoher Belastungskräfte und hohe Spurtreue. Die Doppelquerlenker-Achse beansprucht wenig Platz und verhindert in Verbindung mit einer entsprechend angeordneten Spurstange starke Lastwechselreaktionen. Weitere Bauarten sind die sehr Platz sparende Längsdoppelquerlenker-Achse (LDQ-Achse) und die Trapezlenker-Hinterachse.

Siehe auch:
4MOTION
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Schräglenkerachse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

Drehmoment

Unter Drehmoment versteht man die Kraft, die unter einem Hebelarm auf einen Drehpunkt einwirkt (Drehmoment = Kraft x Hebelarm). Die physikalische Einheit für die Angabe von Drehmoment heißt Newtonmeter (Nm). Moderne Motoren sollen ein möglichst hohes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich sowie über ein möglichst "breites" Drehzahlband zur Verfügung stellen. Das lässt sich beispielsweise am Drehmomentverlauf des 1,4 l TSI Twincharger-Motors ablesen: hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen (250 Nm bei 1.500 1/min) und konstanter Verlauf bis in hohe Drehzahlbereiche (bis 4.500 1/min). Das signalisiert kräftigen Durchzug beim Anfahren und Überholen und damit hohen Fahrspaß.

Weiter zum Drehmoment

Drehwinkelsensor

Der Drehwinkelsensor des Navigationssystems erfasst die Fahrtrichtungsänderungen des Fahrzeugs nach rechts oder links. In Kombination mit den Informationen der Raddrehzahlsensoren über die zurückgelegte Wegstrecke errechnet das Navigationssteuergerät den Fahrtverlauf und den Kurvenradius. Diese Daten sind für die so genannte Koppelnavigation wichtig. Die Koppelnavigation erhöht die Genauigkeit der Positionsbestimmung und erlaubt die Streckenberechnung für den Fall, dass die GPS-Signale einmal nicht empfangen werden können, beispielsweise bei einer Tunneldurchfahrt.

Siehe auch:
Navigationssystem
Raddrehzahlsensor

Dynamische Fernlichtregulierung "Dynamic Light Assist"

Der "Dynamic Light Assist" sorgt durch verbesserte Straßenausleuchtung für noch mehr Komfort im Straßenverkehr.

Das System mit variabler Straßenausleuchtung ermöglicht es, dauerhaft mit Fernlicht zu fahren, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Durch eine Maskierungsfunktion kann das Fernlicht partiell abgeblendet werden. Die Informationen über andere Verkehrsteilnehmer und die Straßenbeleuchtung erfasst eine Kamera am Innenspiegel und informiert den "Dynamik Light Assist". Die gesamte Fahrbahnausleuchtung wird so deutlich verbessert.
Der "Dynamic Light Assist" sorgt für ein völlig neues Lichtgefühl, immer angepasst an die Verkehrssituation.

Siehe auch:
Kurvenfahrlicht

Dynamische Leuchtweitenregulierung

Für eine optimale Fahrlichteinstellung und Fahrbahnausleuchtung sorgt die dynamische Leuchtweitenregulierung. Sie ermöglicht bei allen Beladungszuständen des Fahrzeugs eine gleichbleibende Leuchtweite und verhindert ein Blenden des Gegenverkehrs. Die Regulierung erfolgt automatisch und passt den Neigungswinkel der Scheinwerfer dem jeweiligen Beladungszustand an.

Die dynamische Leuchtweitenregulierung gleicht die Zuladung durch Passagiere und Gepäck aus und korrigiert die Scheinwerfereinstellung auch beim Anfahren, Beschleunigen und Bremsen.

Das Steuergerät verarbeitet neben den Signalen von Neigungssensoren auch Signale des elektronischen Tachometers und des ABS-Steuergeräts. Damit kann das System unterscheiden, ob das Fahrzeug steht oder konstant fährt. Das Steuergerät differenziert zusätzlich die Veränderung der Geschwindigkeitssignale (Beschleunigen und Bremsen). Die Verstellung der Leuchtweite erfolgt innerhalb von Bruchteilen von Sekunden. Je nach Geschwindigkeit sorgen die Motoren in den Scheinwerfern für eine optimale Lichtverteilung, ganz gleich, ob Sie auf der Autobahn, der Landstraße oder in der Stadt unterwegs sind. Bei Ausstattung mit Xenon-Licht ist eine automatische Leuchtweitenregulierung gesetzlich vorgeschrieben. Volkswagen setzt darüber hinaus serienmäßig die dynamische Leuchtweitenregulierung ein.

Siehe auch:
Bi-Xenon-Scheinwerfer

Dynamischer Anfahrassistent

Der dynamische Anfahrassistent erhöht bei Fahrzeugen mit elektronischer Parkbremse den Komfort beim Anfahren. Der Fahrer kann einfach losfahren, ohne die elektronische Parkbremse vorher zu lösen. Dies ist insbesondere für das "Anfahren am Berg" hilfreich.


Um ein bestmögliches Anfahren zu gewährleisten, verfügen einige Modelle mit Schaltgetriebe über einen Kupplungssensor, der die Kupplungsbetätigung auswertet und somit eine optimale Reaktion des Systems sicherstellt. Einfaches Gas geben und die Kupplung kommen lassen reicht, um das Auto in Bewegung zu setzen. Bei Modellen mit Automatikgetrieben betätigt der Fahrer nur das Gaspedal. Technisch betrachtet, wertet das Steuergerät der elektronischen Parkbremse die Signale über Motordrehmoment und -drehzahl, Hangneigung und Gas beziehungsweise Kupplungspedalstellung aus, um den idealen Zeitpunkt zum Lösen der Bremse zu bestimmen.

Siehe auch:
Parkbremse, elektronisch
Auto Hold Funktion

Dynaudio Soundsystem

Das anspruchsvolle DYNAUDIO Soundsystem besteht aus hochwertigen Lautsprechern mit DSP-Technologie (Digital Signal Processor) und einem digitalen Mehrkanal-Verstärker. Die Lautsprecher und ihre Einbauposition sind exakt auf den Fahrzeuginnenraum abgestimmt. Das Resultat ist ein reiches Klangfarbspektrum, wie man es bisher nur aus dem High-End-Bereich kennt.

Erreicht wird dieses Klangerlebnis u. a. durch veredelte Gewebehochtöner und hochwertige Tieftöner. Sie sorgen für eine natürliche Auflösung hoher und tiefer Frequenzen sowie eine homogene Schallverteilung im gesamten Innenraum. Und auch die Membranen sind dank dem besonders leichten, formstabilen und nahezu resonanzfreien MSP (Magnesium Silikat Polymer) von besonderer Qualität. Spezielle Doppelmagneten gewährleisten hohe Dynamik und Belastbarkeit.

E

Easy Entry

Vordersitze mit Easy Entry-Funktion ermöglichen einen bequemen Zugang zu den Fondsitzen bei zweitürigen Fahrzeugen. Erreicht wird dies über den weit nach vorn verschiebbaren Vordersitz und die ebenfalls nach vorn klappbare Lehne. Eine Memoryfunktion erhöht den Bedienkomfort, da sich die Vordersitze nach Zurückklappen wieder in ihrer vorherigen Position befinden.

Siehe auch:
Easy Fold

Easy Fold

Die Easy Fold-Funktion erleichtert den Einstieg bei Fahrzeugen mit mehreren Sitzreihen. Mit einem einzigen Handgriff können jeweils die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe nach vorne geklappt werden.

Siehe auch:
Easy Entry

Easy Open

Beim berührungslosen Öffnen der Gepäckraumklappe aktiviert eine einfache Bewegung mit dem Fuß zusätzliche Sensoren am Fahrzeugheck. Diese erkennen den Schlüssel und das System öffnet selbsttätig die Kofferraumklappe.

Easy Open ist modellabhängig als optionaler Bestandteil von Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) erhältlich, dem automatischen Schließ- und Startsystem von Volkswagen. 

Siehe auch:
Keyless Access

Einparkhilfe

Das System unterstützt den Fahrer beim Einparken und Rangieren. Akustische Hinweise informieren über den verbleibenden Abstand nach vorn (ausstattungsabhängig), an den Seiten (ausstattungsabhängig) und nach hinten.

Je nach Entfernung zum Hindernis erhöht sich die Frequenz der Signaltöne. Ein Abstand von weniger als 30 cm zum Hindernis aktiviert einen Dauerton.

Je nach Radio- oder Radio-Navigations-System wird der Abstand zu Hindernissen auch optisch im Display angezeigt (OPS - optisches Parksystem). In unübersichtlichen Situationen entlastet das System den Fahrer und kann innerhalb der Systemgrenzen unangenehme Bagatellschäden vermeiden. Die Anzeige im Display unterstützt den Fahrer zusätzlich. Sie stellt Hindernisse positionsgenau dar.

Die Rangierbremsfunktion als Teil der Einparkhilfe kann drohenden Kollisionen vorbeugen bzw. die Schwere der Kollision durch die Auslösung einer Notbremsung zum spätmöglichsten Zeitpunkt reduzieren. Die Bremsung erfolgt bis zum Stillstand. Die Funktion ist bei Rückwärtsfahrten von 1,5 km/h bis 10 km/h und bei Vorwärtsfahrten von 2,5 km/h bis 10 km/h (ausstattungsabhängig) aktiv. Sie kann sowohl temporär für den Parkvorgang als auch dauerhaft über das Radio- oder Radio-Navigations-System deaktiviert werden.

Siehe auch:
Parklenkassistent "Park Assist"
Rückfahrkamera "Rear View"
Fahrerassistenzsysteme

Elektroantrieb / Elektromotor / Brennstoffzellen-Technik

Der Elektroantrieb bzw. Elektromotor ist die alternative Antriebsquelle der Zukunft. Beginnend bei der Optimierung konventioneller Verbrennungsmotoren mittels Rekuperation (Mikrohybrid) geht die Entwicklung über verschiedene Hybridsysteme (Vollhybrid, Plug-in-Hybrid) hin zum BEV (Battery Electric Vehicle). Die kraftvollen, fast geräuschlosen Elektroantriebe von Volkswagen leisten fahrzeugabhängig bis zu 100 kW und stellen ihre maximale Leistung und ihr maximales Drehmoment bereits ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Auch die Entwicklung der Brennstoffzelle soll mit Hilfe von Wasserstoff elektrische Energie für den Elektroantrieb erzeugen und die Entwicklung der Lithium-Ionen-Batterien voranbringen.

Elektrohydraulische Servolenkung

Die elektrohydraulische Servolenkung stellt eine Erweiterung der bekannten hydraulischen Servolenkung dar. Der Hauptunterschied besteht in dem Antrieb der Hydraulikpumpe, die den für die Lenkkraftunterstützung nötigen Druck liefert. Bei der elektrohydraulischen Servolenkung treibt ein Elektromotor die Pumpe an, der entsprechend der benötigten Lenkkraftunterstützung angesteuert wird.
Bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stand wird die Fördermenge der Hydraulikpumpe für eine große Lenkkraftunterstützung gesteigert. Bei hohen Geschwindigkeiten wird die Drehzahl gesenkt, da die Unterstützung nicht notwendig ist.
Die elektrohydraulische Servolenkung hilft, Kraftstoff zu sparen, da die Energieaufnahme bedarfsgerecht erfolgt.

Elektromechanische Servolenkung

Die elektromechanische Servolenkung ist eine geschwindigkeitsabhängig geregelte elektrische Hilfskraftlenkung. Sie arbeitet nur, wenn sie vom Fahrer benötigt wird und kommt ganz ohne hydraulische Komponenten aus. Der Vorteil gegenüber einer hydraulischen Servolenkung besteht im reduzierten Kraftstoffverbrauch und neuen Komfort- und Sicherheitsfunktionen: Eine aktive Rückstellung der Lenkung in die Mittellage verbessert das Mittengefühl und die Seitenwindkompensation entlastet den Fahrer bei einseitig geneigter Fahrbahn oder konstantem Seitenwind. Auch Assistenzfunktionen wie "Park Assist" und "Lane Assist" werden mit ihrer Hilfe realisiert. Für ein einzigartiges Lenkgefühl sorgt auch die individuelle Anpassung der Lenkkraftunterstützung an die jeweilige Motorisierung und Ausstattung.

Siehe auch:
Aktive Rückstellung
Seitenwindkompensation

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

Bei jedem Fahrzeug verlagert sich bei Betätigung der Bremsen der Fahrzeugschwerpunkt nach vorne. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion eher blockieren. Die elektronische Bremskraftverteilung regelt über Magnetventile in der ABS-Einheit die Bremskraft für die Hinterräder und sorgt so für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse. Unter normalen Bedingungen verhindert sie ein Ausbrechen des Hecks wegen "überbremster" Hinterräder.
Die Funktion der elektronischen Bremskraftverteilung ist in der Funktion ABS enthalten. Der EBV-Arbeitsbereich endet mit dem Einsetzen der ABS-Regelung.

Elektronische Differenzialsperre XDS

Die elektronische Differenzialsperre XDS ist eine Erweiterung der EDS-Funktion. Allerdings reagiert XDS nicht auf den Antriebsschlupf, sondern auf die Entlastung des kurveninneren Vorderrades bei schneller Kurvenfahrt. Aus der ESC-Hydraulik gibt XDS Druck auf das kurveninnere Rad, um es am Durchdrehen zu hindern. Damit wird die Traktion verbessert und die Neigung zum Untersteuern vermindert. Das Druckniveau bewegt sich dabei ungefähr im Bereich von 5 bis 15 bar. Der Fahreindruck ähnelt dem einer geregelten Differenzialsperre in abgeschwächter Form. Durch den einseitigen, präzisen Bremsdruckaufbau wird das Kurvenverhalten noch sportlicher, schneller und zielgenauer.

Elektronisches Gaspedal (E-Gas)

Das Gaspedal wirkt bei heutigen Fahrzeugen wie ein Sensor. Dieser erkennt anhand der Pedalstellung unmittelbar den Leistungswunsch des Fahrers. Auf Basis dieses Ausgangssignals regelt die Motorelektronik Drosselklappe, Ladedruck und Zündung. Das elektronische System erleichtert die elektronische Motorsteuerung, reagiert schnell und ist eine technische Voraussetzung für das elektronische Stabilisierungsprogramm.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilisierungsprogramm
Motormanagement

Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Das elektronische Stabilisierungsprogramm erkennt kritische Fahrsituationen, zum Beispiel Schleudergefahr, und beugt einem Ausbrechen des Fahrzeugs gezielt vor.

Damit das elektronische Stabilisierungsprogramm auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, muss das System ständig Informationen erhalten. Beispielsweise, wohin der Fahrer lenkt und wohin das Fahrzeug fährt. Die Antwort auf die erste Frage erhält das System vom Lenkwinkelsensor und den Raddrehzahlsensoren. Aus diesen beiden Informationen errechnet das Steuergerät die Soll-Lenkrichtung und ein Soll-Fahrverhalten des Fahrzeugs. Weiterhin wichtige Daten sind die Gierrate und die Querbeschleunigung des Fahrzeugs. Mit Hilfe dieser Informationen errechnet das Steuergerät den Ist-Zustand des Fahrzeugs.

Das elektronische Stabilisierungsprogramm verhindert eine Instabilität des Fahrzeugs bei Kurvenfahrt, die entweder bei unangepasster Geschwindigkeit, bei unvorhersehbarer Änderung der Fahrbahnoberfläche (Nässe, Glätte, Verschmutzung) oder bei einem plötzlich erforderlichen Ausweichmanöver eintreten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Instabilität durch Untersteuern (Fahrzeug schiebt trotz eingeschlagener Räder zum Kurvenaußenrand) oder durch Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) äußert.

Die Rechnereinheit des elektronischen Stabilisierungsprogrammes erkennt die Art der Instabilität anhand der von der Sensorik gelieferten Daten und steuert die Korrektur über den Eingriff in das Bremssystem und das Motormanagement. Beim Untersteuern verzögert das elektronische Stabilisierungsprogramm das kurveninnere Hinterrad. Gleichzeitig reduziert es die Motorleistung, bis sich das Fahrzeug wieder stabilisiert hat. Übersteuern verhindert das elektronische Stabilisierungsprogramm durch gezieltes Ansprechen der kurvenäußeren vorderen Bremse und Eingriff in das Motor- und Getriebemanagement. Zunehmende Erfahrung und eine deutlich feinfühligere Sensorik erlauben eine ständige Weiterentwicklung dieses komplexen Regelsystems.

  • Das System beinhaltet folgende Sicherheits- und Komfort-Funktionalitäten:

  • Antiblockiersystem ABS

  • Elektronische Bremskraftverteilung EBV

  • Hinterachsvollverzögerung HVV

  • Antriebsschlupfregelung ASR

  • Elektronische Differenzialsperre XDS

  • Motorschleppmomentregelung MSR

  • hydraulischer Bremsassistent HBA

  • hydraulische Zusatzverstärkung Overboost

  • hydraulische Bremskraftverstärkung HBV

  • Gespannstabilisierung

  • Bremsscheibenwischer

Weiter zum Elektronischen Stabilitätsprogramm 

Siehe auch:
Motormanagement
Querbeschleunigungssensor

Emergency Assist

Auslöser für den "Emergency Assist" ist die Inaktivität des Fahrers. Zeigt der Fahrer keine Lenkaktivität, wird er mittels akustischer, optischer und haptischer (Bremsruck) Signale dazu aufgefordert, die Lenkung wieder zu übernehmen.

Sollte ein fahruntüchtiger Fahrer auf diese Signale nicht reagieren, hält der "Emergency Assist" den Wagen in der Fahrspur, aktiviert die Warnblinkanlage und aktiviert das ACC, um die Geschwindigkeit kontinuierlich bis zum Stillstand zu reduzieren. Das ACC reagiert auf langsamer vorausfahrende Fahrzeuge und verzögert hierbei gegebenenfalls stärker, um Auffahrunfälle zu verhindern. Ein Lenkeingriff oder eine Fahrpedalbetätigung des Fahrers kann die Bremsstrategie jederzeit abbrechen. Sollte es das Fahrzeugumfeld zulassen, wird das Fahrzeug auf den äußersten Fahrstreifen manövriert.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Spurhalteassistent "Lane Assist"

Emission

Emission bezeichnet den Ausstoß von Stoffen oder Energieformen in die Umwelt. Die Hauptemissionen des Straßenverkehrs sind Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Kohlenwasserstoffe (HC) und CO2. Bei Dieselmotoren kommen noch Partikel (Ruß und Staub) hinzu. Mit modernen Filtersystemen werden sie reduziert.

Erdgas

Der unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) verfügbare Kraftstoff basiert auf Erdgas. Es wird in zwei Qualitäten in Österreich angeboten:

  • H-Gas: High calorific gas = höherer Energiegehalt

  • L-Gas: Low calorific gas = niedriger Energiegehalt


Der höhere Energiegehalt von H-Gas ermöglicht größere Reichweiten als mit der gleichen Menge L-Gas. 

Siehe auch:
Erdgas-Fahrzeuge
CNG (Compressed Natural Gas) 

Erdgas-Fahrzeuge

Unter der Bezeichnung TGI (und eco up!) bietet Volkswagen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an.

Alle Motoren sind auf den Betrieb mit Erdgas optimiert. Das senkt den Verbrauch und wirkt sich positiv auf die Emissionen aus. Die Erdgastanks sind platzsparend als Unterflurlösungen integriert und schränken die Variabilität sowie das Innenraum- bzw. Ladevolumen nur geringfügig ein.

Siehe auch:
Erdgas
TGI
CNG (Compressed Natural Gas) 

e-Remote

"e-Remote" ist wie eine Fernbedienung und bietet Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von Volkswagen e-Modellen bzw. Hybrid-Fahrzeugen. Der Zugriff erfolgt vom Computer oder dank der Car-Net App auch bequem vom Smartphone. 

Ergonomische Sitze

Die optionalen ergonomischen Sitze von Volkswagen können den Körper entlasten und ermöglichen insbesondere auf langen Fahrten eine komfortable Sitzhaltung.

Der ergoActive Sitz für den Fahrer verfügt unter anderem über eine 14-Wege-Einstellung inklusive einer manuellen Höhen-, Neigungs- und Tiefenverstellung. Zusätzlich ist er mit einer Höhenverstellung für die Kopfstütze sowie einer elektrischen 4-Wege-Lendenwirbelstütze mit Massagefunktion ausgestattet.

Der ergoComfort Sitz für den Fahrer verfügt ebenfalls über eine 14-Wege-Einstellung, die Längsposition, Sitzhöhe, Sitz- und Lehnenneigung, die längs verschiebbare Oberschenkelauflage sowie die Höhenverstellung für die Kopfstütze manuell verstellt. Er ist ebenso mit einer elektrischen 4-Wege-Lendenwirbelstütze ausgestattet, die auf Wunsch um eine Massagefunktion erweitert werden kann. Mithilfe der optionalen Memory-Funktion können die bevorzugten Sitzeinstellungen und die Justierung der elektrisch einstell-, anklapp- und beheizbaren Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung gespeichert werden.

Empfehlungen zur optimalen Sitz-Einstellung:

  1. Sitzabstand: Mit dem Gesäß ganz an die Sitzlehne rücken. Die Beine sollten bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sein.

  2. Lehnenneigung: Rückenlehne in einem Winkel von ca. 110° einstellen, damit das Lenkrad mit leicht angewickelten Armen erreicht werden kann.

  3. Sitzhöhe: So hoch wie möglich sitzen. Eine Handbreit Platz zwischen Kopf und Dachhimmel reicht aus.

  4. Sitzneigung: Die Oberschenkel sollten locker auf der Sitzfläche aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.

  5. Sitzflächentiefe: Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte ein Freiraum von zwei bis drei Fingerbreit vorhanden sein.

  6. Lordose: Die Lordosenstütze sollte immer von unten nach oben angepasst werden, um die natürliche Form der Wirbelsäule zu unterstützen.


Beide Sitze unterstützen durch ihre vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten eine besonders ergonomische Sitzposition - in Deutschland sind sie deshalb mit dem weltweit gültigen AGR-Gütesiegel ausgezeichnet.
Ergonomische Sitze sind optional für Golf, Golf Variant, Golf Sportsvan, Touran, Tiguan, Tiguan Allspace, Passat, Passat Variant, Arteon und Touareg erhältlich. Bei einigen Modellen auf beiden Vordersitzen.

Siehe auch:
Lendenwirbelstütze

Euro NCAP

Das Euro NCAP (New Car Assessment Programme = Programm zur Bewertung der Sicherheit von Neufahrzeugen) gilt heute als einer der wichtigsten Maßstäbe für Fahrzeugsicherheit. Mitglieder von Euro NCAP sind u. a. die Verkehrsbehörden verschiedener EU-Staaten, die FIA und europäische Automobilclubs wie der ADAC.

Die durch Euro NCAP definierten Tests liefern Bewertungen der 4 Bereiche:

  • Schutz erwachsener Insassen

  • Schutz von Kindern

  • Fußgängerschutz und

  • Fahrerassistenz


Die Wertung wurde bis Februar 2009 als Ergebnis mit maximal fünf Sternen in jeder Einzelkategorie abgegeben. Seit Februar 2009 erfolgt eine zusammengefasste Gesamtwertung für ein Fahrzeug mit der Höchstwertung von fünf Sternen.

Siehe auch:
Passive Sicherheit
Crashtest

F

Fahrerassistenzsysteme

Das Ziel von Volkswagen ist es, durch vorausschauende Fahrzeuge ein unfallfreies Fahren zu ermöglichen. Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, kritische Situationen im Vorfeld zu erkennen, und helfen, das Risiko von Unfällen zu verringern. Sie bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn in der Fahrzeugführung.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist"
Spurhalteassistent "Lane Assist"
Parklenkassistent "Park Assist"
Proaktives Insassenschutzsystem
Spurwechselassistent "Side Assist"
Rückfahrkamera "Rear View"

Fahrgastzelle

Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen "steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen ("Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.

Siehe auch:
Crashtest

Fahrlichtschaltung, automatisch

Die automatische Fahrlichtschaltung sorgt stets für eine optimale Beleuchtung des Fahrzeugs, ohne dass der Fahrer das Fahrlicht manuell aktivieren bzw. deaktivieren muss. Das System bietet dem Fahrer einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. So wird bei einsetzender Dunkelheit oder bei Tunneldurchfahrten am Tag das Fahrlicht über einen Dämmerungssensor automatisch geschaltet. Aber auch bei Regen (Dauerwischen länger als fünf Sekunden) oder bei schneller Fahrt (Geschwindigkeit von über 140 km/h länger als 10 Sekunden) wird das Fahrlicht aktiviert. Sinkt die Geschwindigkeit oder wird der Wischer abgeschaltet, deaktiviert das System das Fahrlicht nach einer kurzen Zeit selbsttätig. Auf diese Weise ist das eigene Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

 

Fahrprofilauswahl

Die Fahrprofilauswahl ermöglicht es, in einem gewissen Rahmen individuelle Einstellungen vorzunehmen, die direkte Auswirkungen auf das Fahrzeug haben. So werden für einen persönlichen Fahrstil Lenkung, Motorkennlinie und Getriebesteuerung je nach gewähltem Profil angepasst.
Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Modi: Eco (sparsam), Sport (sportlich), Normal, Comfort und Individual (individuell kombiniert).

 

Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus allen beweglichen Teilen eines Fahrzeugs, die zur Verbindung mit der Fahrbahn dienen. Dazu gehören die Räder, Radaufhängungen, Federung, Stoßdämpfer sowie Lenkung und Bremse. Es gibt verschiedene Arten von Fahrwerken:

Sportfahrwerk
Mit einer tiefer gelegten Karosserie und einer spezifischen Abstimmung von Federn, Stoßdämpfern und Stabilisatoren für nochmals gesteigerten Fahrspaß bei gutem Komfort.

Schlechtwegefahrwerk
Gegenüber dem Normalfahrwerk höher gestelltes Fahrwerk mit größerer Bodenfreiheit und an die gesonderten Bedingungen angepasste Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren.

Sport Select Fahrwerk
Das Sport Select Fahrwerk beinhaltet eine um ca. 15 mm tiefergelegte Karosserie und schaltbare Dämpfer. Per Knopfdruck kann der Fahrer zwischen den beiden Fahrwerkseinstellungen "Normal" oder "Sport" wählen. 

Fahrzeugbeleuchtung

Zu der Beleuchtung des Fahrzeugs zählen sämtliche Lichtquellen, die am und im Fahrzeug vorzufinden sind. Den wichtigsten und auch markantesten Teil übernehmen dabei die Scheinwerfer - sie gewährleisten auch bei schlechten Verhältnissen eine gute Sicht. Aber auch funktionstüchtige Blinker sind für eine reibungslose und sichere Teilnahme am Straßenverkehr unverzichtbar. Deshalb gibt es hierzulande klare Bestimmungen, welche Lichtquellen ein Auto aufweisen muss und wie genau diese funktionieren. Die wichtigsten Arten und Unterschiede finden Sie hier.

Weiter zur Fahrzeugbeleuchtung 

Fahrzyklus

Für die Typzulassung von neuen Fahrzeugen schreibt der Gesetzgeber genormte Prüfverfahren vor. Gemessen werden Abgasemissionen, Verbrauch und CO2-Emissionen bzw. bei Elektroautos die Reichweite. In der Vergangenheit erfolgte das in der EU auf Basis des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Dieser wurde ab September 2018 abgelöst vom WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure), dem weltweit harmonisierten Testverfahren. Mit dem WLTP sollen realitätsnähere Stromverbrauchswerte und Reichweiten für den Kunden ermittelt werden. Der neue Testzyklus ist wesentlich länger und die Testprozedur um ein Vielfaches aufwändiger als die vorherige.

Fernlichtregulierung "Light Assist"

Der "Light Assist" sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Feststoffzelle

Ein Festkörperakkumulator - auch Feststoffbatterie genannt - ist eine spezielle Bauform von Akkumulatoren, bei der beide Elektroden und auch der Elektrolyt aus festem Material bestehen. Durch den potentiellen Einsatz von Lithium-Metall-Anoden können sich signifikante Vorteile gegenüber klassischen Lithium-Ionen-Batterien ergeben.

Feuchtesensor

Eine spezielle Sensorik reduziert in Verbindung mit den Regelalgorithmen in der "Climatronic" den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management.

Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors im Fuß des Innenspiegels wird im Steuergerät der "Climatronic" die Taupunkttemperatur der Luft - also die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensieren würde - berechnet. Ein Infrarotsensor misst berührungslos die Wärmestrahlung der Windschutzscheibe und somit die Scheibentemperatur. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die "Climatronic" die Luftmenge zur Frontscheibe und bei eingeschaltetem Kompressor auch den Wassergehalt der Luft im Fahrzeuginnenraum entsprechend. Zudem kann die relative Feuchtigkeit bezogen auf die Innenraumtemperatur auf ein angenehmes Niveau gebracht werden.

Freilauffunktion

Die Freilauffunktion dient dazu, die kinetische Energie des Fahrzeugs besser zu nutzen.

Dazu wird im Fahrzustand Nulllast (Fuß vom Gaspedal) der Motor selbsttätig ausgekuppelt und bei Leerlaufdrehzahl gehalten. Das Fahrzeug kann dadurch eine weitere Strecke rollen, die nachfolgend nicht durch den Einsatz von Kraftstoff zurückgelegt werden muss. Der Verbrauchsvorteil im praktischen Fahrbetrieb rührt daher, dass die kinetische Energie des Fahrzeuges nur zur Überwindung des Roll- und Luftwiderstandes genutzt wird und nicht mehr für das Schleppen des Motors bei hohen Drehzahlen. Zeigt der Fahrer über die Bremsbetätigung einen Verzögerungswunsch an, wird der Motor wieder eingekuppelt, um so die Schubabschaltung des Motors zu nutzen; die Kraftstoffzufuhr wird dabei unterbrochen, die Motorbremswirkung verkürzt wieder den Ausrollweg des Fahrzeugs. Alternativ kann zur Auslösung die Tip-Minus Taste am Lenkrad genutzt werden.

Die erzielten Einsparungen liegen teilweise bei 0,5 l/100km und darüber. Die Funktion hängt in ihrer Effizienz von einer vorausschauenden Fahrweise ab; nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat der Fahrer den längeren Ausrollweg seines Fahrzeugs adaptiert und geht intuitiv früher vom Gas, beispielsweise vor einer Ortschaft.

Frontantrieb

Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug "gezogen", so dass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.

Funkfernbedienung

Hohen Bedienkomfort bietet die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung. Mit ihr lassen sich über ein Funksignal alle Türen und die Gepäckraumklappe des Fahrzeugs ver- und entriegeln. Ja nach Ausstattung lässt sich über eine einfache Einstellung die Entriegelung auch auf die Fahrertür beschränken (Einzeltüröffnung).

Der Zugang zur Tankklappe wird automatisch durch die Zentralverriegelungsbefehle mit gesteuert. Die Gepäckraumklappe kann bei Bedarf über eine separate Taste auf der Funkfernbedienung einzeln geöffnet werden. Die Schlösser des Fahrzeugs sind so konstruiert, dass nach dem Verriegeln über die Funkfernbedienung auch das Öffnen über die Türinnenhebel nicht mehr möglich ist, dadurch wird der Diebstahlschutz erheblich verbessert. Einen zusätzlichen Schutz vor Überfällen bietet die Lock-Taste im Innenraum, der Fahrer kann hiermit im Gefahrenfall über einen kurzen Tastendruck alle Türen und die Gepäckraumklappe gleichzeitig von innen verriegeln.

Der Zugang zum Gepäckraum wird durch die Zentralverriegelung gesperrt, sobald das Fahrzeug anfährt. Dies dient der Verhinderung von unberechtigten Zugriffen. Die Sperrung wird automatisch wieder aufgehoben, sobald der Zündschlüssel abgezogen wird oder jemand das Fahrzeug verlässt.

Zusätzlich kann auch die geschwindigkeitsabhängige automatische Komplettverriegelung aktiviert werden. Diese verriegelt alle Türen und den Gepäckraum, sobald das Fahrzeug schneller als 15 km/h fährt. Auch die Entriegelung erfolgt dann automatisch, nachdem der Zündschlüssel abgezogen wurde oder einer der Insassen eine Tür öffnet.

Fußgängererkennung

Die Fußgängererkennung ist eine Erweiterung des Umfeldbeobachtungssystems "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion. Mithilfe von zwei Sensoren in der Fahrzeugfront, einem Radar im Kühlergrill und einer Kamera im Spiegelfuß erfasst das System den Bereich vor dem Fahrzeug und registriert im Rahmen der Grenzen des Systems zum Beispiel, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Fahrbahn tritt. Daraufhin wird sofort mit einem akustischen und optischen Signal gewarnt. Erfolgt keine Bremsung, wird mit einem Bremsruck auf den kritischen Abstand hingewiesen, gleichzeitig wird eine mögliche Vollbremsung vorbereitet. Erfolgt seitens des Fahrers keine Reaktion, führt das System im Rahmen seiner Grenzen automatisch eine Notbremsung durch. So kann im Idealfall eine Kollision ganz vermieden oder zumindest deren Schwere gemindert werden.

Siehe auch:
Umfeldbeobachtungssystems "Front Assist"

Fußgängerschutz

Der Fußgängerschutz ist eines der wichtigen Kriterien bei der äußeren Sicherheit eines Fahrzeugs. Volkswagen konstruiert seine Fahrzeuge so, dass auch andere Verkehrsteilnehmer möglichst geringen Gefährdungen ausgesetzt sind. Zu den zahlreichen Maßnahmen beim Fußgängerschutz von Volkswagen gehören unter anderem spezielle Deformationselemente im vorderen Stoßfänger, ein möglichst großer Abstand zwischen Motorhaube und Motor und nachgiebige Kotflügel, zum Teil auch aus Kunststoff. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Risiko von Verletzungen zu minimieren, indem die "Kontaktzonen" möglichst nachgiebig gestaltet sind.

Siehe auch:
Crashtest

Fußschutz

Die unteren Extremitäten des Fahrers können, je nach Kollisionsart und -schwere, einer erheblichen Verletzungsgefahr ausgesetzt sein. Zur Reduzierung der Verletzungsgefahr setzt Volkswagen gezielt Deformationselemente in Fußhebelwerk und Fußstütze ein. Die beim Euro NCAP-Offset-Crash auftretende Stirnwanddeformation führt z. B. ab einem definierten Kraftniveau zur gezielten Freigängigkeit des Fußhebelwerkes. Hierdurch werden die Pedale von der Intrusion entkoppelt, sie bleiben beweglich und weitgehend kraftfrei. Dies verringert das Verletzungsrisiko für Füße und Unterschenkel.

G

Gangempfehlung

Die Gangempfehlung zeigt mit einem Pfeil an, wenn es ökonomischer ist, den Gang zu wechseln. Das Motorsteuergerät übernimmt alle notwendigen Berechnungen für den optimalen Betrieb des Motors im Fahrzeug. Aus den gesammelten Informationen errechnet es für jede Fahrsituation die optimale Gangstufe. Das Fahrzeug fährt so im bestmöglichen Betriebspunkt, der Kraftstoff wird effizient genutzt.

Gegenlenkunterstützung

Die Gegenlenkunterstützung ist eine Sicherheitsfunktion, die durch die elektromechanische Servolenkung umgesetzt wird:
Sie gibt dem Fahrer in kritischen Situationen den Hinweis, in welche Richtung er lenken sollte, um das Auto zu stabilisieren. Das Fahrzeug lenkt mit dieser Funktion natürlich nicht selbst, sondern macht ein Steuern in die richtige Richtung leichter als in die falsche.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ⎼ etwa beim Rangieren ⎼ ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.

Siehe auch:
Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ⎼ etwa beim Rangieren ⎼ ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.

Siehe auch:
Servolenkung

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Die Geschwindigkeitsregelanlage ist ein elektronisches Hilfsinstrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit.

Das System speichert und hält das vom Fahrer gewählte Tempo. Dieser kann dann auch kurzfristig die Geschwindigkeit manuell um einen definierten Wert erhöhen oder vermindern sowie anschließend ⎼ wenn gewünscht ⎼ auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Mit der Bedientaste "Aus" beziehungsweise durch Betätigen des Brems- oder Kupplungspedals wird die Geschwindigkeitsregelanlage deaktiviert. Die GRA bietet dem Fahrer vor allem auf langen Fahrten mit gleichbleibender Geschwindigkeit ein deutliches Plus an Komfort. Sie unterstützt zudem die Einhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit (wie z. B. in Autobahnbaustellen) und verringert das Risiko zu schnellen Fahrens.

Hinweis:
Bei dichtem Verkehr und ungünstigen Fahrbahnzuständen (Glätte, Nässe etc.) sollte die Geschwindigkeitsregelanlage aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC

Gesichtserkennung

Gesichtserkennung ist eine Analyse der Ausprägung sichtbarer Merkmale, die eine Person anhand der geometrischen Anordnung ihrer Gesichtszüge identifizieren kann. Im technischen Zusammenhang kann die Gesichtserkennung als automatisiertes Authentifizierungsverfahren genutzt werden.

Gespannstabilisierung

Die elektronische Gespannstabilisierung ist eine Unterfunktion des elektronischen Stabilisierungsprogramms. Das System erkennt eine Instabilität des Fahrzeugs, die durch einen mitgeführten Anhänger bei nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit verursacht wird. Durch die gezielte Reduzierung des Motormoments und geeignetes Abbremsen einzelner Räder wird das Gespann beruhigt. Die Gespannstabilisierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Fahrsicherheit von Gespannen.

Gestensteuerung

Mit der Gestensteuerung lassen sich entsprechend ausgestattete Infotainment-Systeme noch einfacher und komfortabler bedienen. Denn eine ganze Reihe von Menüpunkten lässt sich mit einer einfachen Geste ansteuern. So reicht eine Handbewegung, um zum Beispiel von Radiostation zu Radiostation zu springen.

Global Positioning System (GPS)

Wie findet das Navigationssystem den Weg? Voraussetzung dafür, dass der elektronische Pfadfinder die richtigen Fahrempfehlungen erteilt, ist das Global Positioning System (GPS). Bei diesem ursprünglich für militärische Zwecke aufgebauten System umkreisen 24 Satelliten auf exakten Bahnen die Erde. Diese Satelliten senden permanent Signale, die von den GPS-Empfängern gemessen werden. Für die exakte Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von ca. zehn Metern müssen die Signale von drei Satelliten empfangen werden. Diese Information setzt das Navigationssystem in Verbindung mit den gespeicherten Straßenkarten in Fahrempfehlungen um.

Siehe auch:
Navigationssystem

Gurtkraftbegrenzer

Der Gurtkraftbegrenzer reduziert ab einer bestimmten Schwelle die Krafteinwirkung des Gurtbandes auf die Fahrzeuginsassen. Im Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags verringert er das Verletzungsrisiko der Frontpassagiere im Oberkörperbereich.
Um das zu erreichen, verformt sich ein Torsionsstab im Gurtaufroller. Das System gibt nun das Gurtband auf einem vorgegebenen Kraftniveau frei. Die maximale Schultergurtkraft wird so vermindert, die Insassen werden sanfter von Gurt und Airbag abgefangen. Auch ohne zusätzlichem Airbag oder Gurtstraffer (z. B. im Fahrzeug hinten) reduziert dieser Kraftbegrenzer die Insassenbelastung.

Siehe auch:
Gurtstraffer
Airbag

Gurtstraffer

Der Sicherheitsgurt muss bei einem Unfall die Insassen möglichst früh abfangen und daher straff anliegen. Insbesondere durch auftragende Kleidung ist dies nicht immer der Fall. Diesen Effekt nennt man Gurtlose.
Heutige Gurtstraffer enthalten eine kleine pyrotechnische Ladung, die bei der Auslösung den Gurt strafft. Dadurch wird dann die Gurtlose beseitigt.
Gurtstraffer werden elektrisch über das Airbag-Steuergerät ausgelöst und spannen innerhalb von Sekundenbruchteilen das Gurtband vor. Da dieses nun enger am Körper anliegt, nehmen die Insassen früher an der Fahrzeugverzögerung teil und die Körperbelastung verteilt sich gleichmäßiger über den gesamten Auffangprozess, die Verletzungsgefahr sinkt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer

H

Halböffentliches Laden

Einige Supermärkte und Unternehmen stellen auf ihren Parkflächen Ladestationen zur Verfügung, an denen Strom meist kostenlos ist.

Head-up-Display

Das Head-up-Display zeigt fahrzeugrelevante Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers an. Die Anzeige erfolgt auf einem durchsichtigen Display, das auf Knopfdruck hinter der Instrumententafel ausfährt. Der Fahrer kann damit alle relevanten Informationen ablesen, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen.
Welche Informationen angezeigt werden, entscheidet der Fahrer selbst. Zum Beispiel aktuelle Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Tempolimits, die Aktivität der Assistenzsysteme, Navigationshinweise oder Warnmeldungen. Die Auswahl erfolgt über ein Menü im Infotainment-System.

Heckklappe elektrisch

Die elektrische Gepäckraumklappe lässt sich vom Fahrersitz oder mit dem Funkschlüssel bequem öffnen. Sie schließt sich nach Betätigung eines Tasters in der Klappe selbstständig. Die Öffnungshöhe ist einstellbar, um ein Anschlagen, z. B. in niedrigen Garagen, zu vermeiden.

Hybridantrieb

Ein Hybridantrieb besteht aus der Kombination von zwei Antriebsprinzipien, wie zum Beispiel einem TSI- und einem Elektromotor. Durch das Hybridkonzept können sich gerade im Stadtverkehr Verbrauchsvorteile und Schadstoffreduzierungen ergeben. Die Hybrid-Technologie beinhaltet zwei verschiedene Arten von Antrieb: dem Vollhybrid und dem Plug-in-Hybrid.
Seinen Strom gewinnt der Vollhybrid selbst, indem er beim Bremsen als Generator arbeitet und die Hochvoltbatterie lädt.
Der Plug-in Hybrid funktioniert auf die gleiche Weise. Mit einem Unterschied: er bietet die Möglichkeit, die Batterie des Elektro-Motors mit einer externen Stromquelle aufzuladen.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Hybrid Electric Vehicle sind Fahrzeuge, die mindestens zwei Antriebskonzepte kombinieren: einen verbrennungsmotorischen und einen elektromotorischen Antrieb. Der Begriff "Hybrid" ist mehrdeutig, da sich Hybridfahrzeuge nach dem Elektrifizierungsgrad (Mikro-, Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid) kategorisieren lassen. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit der Bezeichnung "Hybridfahrzeug" meist jedoch der Vollhybrid gemeint.

Hydraulischer Bremsassistent (HBA)

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.
Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

I

Induktives Laden

Das induktive Laden nennt man auch kabelloses Laden. Neben Volkswagen arbeiten derzeit viele Forschungsinstitute an dieser Technologie zur drahtlosen Energieübertragung für die Zukunft der Elektromobilität.

Infotainment-System

Immer mehr und immer neue Informations-, Entertainment- und Kommunikationssysteme erfüllen die wachsenden Ansprüche an Komfort und Sicherheit in einem modernen Fahrzeug. Ein Radio gehört zur Standardausrüstung, die um Mobiltelefon, Navigationssystem, DVD-Wiedergabe usw. ergänzt wird. Damit der Fahrer nicht durch eine Vielzahl von Bediensystemen belastet wird, wurde ein zentrales Anzeige- und Bedienteil, das Infotainment-System, entwickelt, über das nahezu alle Funktionen des Fahrzeugs intuitiv bedient werden können. Über eine Hauptmenüzeile, menüabhängige Funktionstasten und über Bedienungselemente am Multifunktionslenkrad können sämtliche Funktionen des Infotainment-Systems angesprochen werden.

Innenraumüberwachung

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Signalhorn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Die Diebstahlwarnanlage inklusive Ultraschall-Innenraumüberwachung sichert Türen, Gepäck-, Motor- und Innenraum gegen unbefugtes Benutzen. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen. Die Innenraumüberwachung lässt sich ausschalten, wenn zum Beispiel für eine kurze Zeit Tiere im Wagen verbleiben sollen. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab.
Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben daraufhin Alarm. Generell ertönt bei der Diebstahlwarnanlage zunächst ein 30-sekündiges Hupen. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Innenspiegel, automatisch abblendend

Der automatisch abblendende Innenspiegel trägt zu mehr Komfort und Sicherheit während einer Nachtfahrt bei, da er eine Blendung durch den nachfolgenden Verkehr deutlich reduziert.
Er besteht aus einem Spiegelelement und einer Elektronik mit zwei Fotosensoren. Die Elektronik erkennt durch die Fotosensoren den Lichteinfall von vorn und hinten. Ist der Lichteinfall von hinten größer als von vorn, wird der Spiegel entsprechend abgedunkelt. Dazu verfügt die Spiegelfläche über eine Schicht aus Elektrolyten, ähnlich wie das LCD-Display eines Handys. Die Elektrolyte bestehen aus gleichförmigen Kristallen. Das Anlegen einer Spannung richtet die Kristalle in einem bestimmten Winkel aus, der die Menge des reflektierten Lichts bestimmt. Die Stärke der Spannung steuert so den Grad der Verdunklung. Der Verdunklungseffekt sowie das anschließende Aufhellen erfolgen nahezu verzögerungsfrei und stufenlos. Da der Fahrer den Spiegel nicht manuell betätigen muss, können seine Hände am Lenkrad bleiben. Dies erhöht weiterhin die Sicherheit.

IONITY

IONITY ist ein Joint Venture der deutschen Automobilindustrie und Ford, an dem auch der Volkswagen Konzern beteiligt ist. IONITY stellt an wichtigen Autobahnen und Hauptverkehrsachsen in ganz Europa Schnellladestationen mit CCS-Anschlüssen bereit, die eine Ladeleistung von bis zu 350 kW anbieten. 

IQ Light Scheinwerfer

Der IQ Light Scheinwerfer ist ein Voll-LED-Scheinwerfer. Über die Basisfunktionen des Abblend- und Fernlichts hinaus können mit der Matrix-Technologie einzelne LED-Segmente gezielt an- bzw. ausgeschaltet werden. Darüberhinaus kann der IQ Light Scheinwerfer Fahrer sogar mit einem "Augenaufschlag" begrüßen.

ISOFIX-System

ISOFIX ist die Bemühung namhafter Autohersteller, einen einheitlichen und optimalen Standard für die Befestigung von Kindersitzen zu schaffen. ISOFIX ist keine offizielle DIN-Norm.
ISOFIX-Kindersitze sind mit einer vereinfachten Befestigungsvorrichtung ausgerüstet. Sie können in allen Fahrzeugen eingesetzt werden, die bereits bei der Konstruktion mit entsprechend genormten Steckverbindungen ausgerüstet sind. Die Kindersitzvorbereitung verfügt über zwei Halteösen, die fest mit der Karosserie verbunden sind. ISOFIX-geeignete Kindersitze werden durch zwei Rastarme in dieser Verbindung fest verankert.
ISOFIX-Kindersitze lassen sich einfach montieren und bieten aufgrund der stabilen Befestigung an der Karosserie ein Höchstmaß an Sicherheit. Alle Fahrzeuge der Volkswagen Modellpalette verfügen über ISOFIX-Halteösen im Fond.

Weiter zum ISOFIX

IQ.LIGHT - LED-Matrix-Scheinwerfer

Der IQ.LIGHT - LED-Matrix-Scheinwerfer ist ein VOLL-LED inklusive segmentiertem LED-Abbiegelicht. Über die Basisfunktionen des Abblend- und Fernlichts hinaus können mit der Matrix-Technologie einzelne LED-Segmente gezielt an- bzw. ausgeschaltet werden, um so eine Vielzahl von Lichtverteilungen für verschiedene Fahrsituationen zu erzeugen.

Eine Kamera kann bei Fahrten mit Fernlicht entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge erkennen und erfassen. Bestimmte LED-Segmente werden angesteuert, dabei ausgeschaltet und/oder gedimmt, so dass dauerhaft mit Fernlicht gefahren werden kann, ohne andere erkannte Verkehrsteilnehmer zu blenden*. Wird ein Verkehrsschild erkannt, kann die Leuchtkraft der entsprechenden Segmente, die das Schild beleuchten, reduziert werden: so wird die Möglichkeit, einer Blendung durch die Reflexion des Verkehrsschilds verringert*.

Die Segmente des IQ.LIGHT - LED-Matrix-Scheinwerfers bilden die Gesamtlichtfunktion in der Weise, dass Lichtbreite, -weite und -intensität der jeweiligen Situation angepasst werden können*. Die Matrix-Technologie kann dabei helfen, eine viel bessere Ausleuchtung der Straße, mit positiver Wirkung gegen Blendungen und störende Reflektionen, zu erreichen und kann damit für mehr Komfort auf Nachtfahrten sorgen.

* im Rahmen der Grenzen des Systems

K

Karosseriequalität

Kaum sichtbare Fugen (geringstmögliche Spaltmaße) weisen auf eine hohe Verarbeitungssorgfalt und Karosseriequalität hin. Die wichtigsten Gütemerkmale der Karosserie sind jedoch unsichtbar: Dazu zählen Karosseriesteifigkeit und die einer Karosserie mitgegebene passive Sicherheit ("crashsichere" Fahrgastzelle). Zu guter Qualität gehört außerdem ein solider Korrosionsschutz.

Siehe auch:
Crashtest
Karosseriesteifigkeit
Passive Sicherheit
Fahrgastzelle
Korrosionsschutz

Karosseriesteifigkeit

Die Karosseriesteifigkeit ist einer der Schlüssel für Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit eines Automobils. Je weniger sich ein Fahrzeug auf unebenen Fahrbahnen oder in schnell gefahrenen Kurven "verwindet", desto höher ist seine Torsionssteifigkeit und desto sicherer ist sein Fahrverhalten.

Die Steifigkeit fällt bei unterschiedlichen Karosserieformen verschieden aus. Generell kann die Struktur eines offenen Autos nicht die Steifigkeit einer geschlossenen Karosserie erlangen.

Die statische Steifigkeit der Karosseriestruktur ist sowohl ein wesentlicher technischer Kennwert als auch eine relevante Größe des subjektiven Empfindens für Sicherheit und Fahrkomfort. Die dynamische Steifigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für hervorragende Fahrdynamik, guten Schwingungskomfort und ausgewogene Akustik.

Siehe auch:
Karosseriequalität

Karosserieverzinkung

Die sicherste Methode, Stahlblech gegen Korrosion zu schützen, ist das Verzinken. Beim Verzinken bildet das Zink keine lose Schicht auf dem Blech, sondern reagiert zu einer stabilen Verbindung, die auch gegen Beschädigungen der Oberfläche unempfindlich ist. Mit der galvanischen Verzinkung, die in sehr geringer Dicke von weniger als 20 Mikrometer (Millionstel Meter) erfolgt, können vor allem feinere Flächen behandelt werden. Sie eignet sich vor allem für die sichtbaren Oberflächen der Karosserie.

Die Verzinkung garantiert einen optimalen Schutz vor Korrosion und sichert die Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer. Durch die längere Betriebsdauer des Fahrzeugs werden Ressourcen nachhaltig geschont.

Katalysator

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit "Kat" das komplette System zur katalytischen Abgasreinigung in Kraftfahrzeugen bezeichnet. Es enthält einen wirksamen chemischen Katalysatorstoff (meist Edelmetalle wie Platin und Rhodium), keramisches oder metallisches Trägermaterial, ein Gehäuse und je nach Bauart verschiedene Regeleinrichtungen zur Prozesssteuerung. Je nach Bauart oxidiert der Katalysator Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasser und/oder reduziert Stickoxide zu Stickstoff- und Sauerstoffgas. Wirksame Katalysatoren vermindern die Schadstoffe im Abgas um bis zu 90 Prozent.

In Automobilen kommen Dreiwege-Katalysatoren (Ottomotoren), Oxidations-Katalysatoren, NOx-Speicherkatalysatoren und SCR-Systeme (Dieselmotoren) zum Einsatz - je nach Motor mit bis zu zwei Haupt- und vier Vor-Katalysatoren. Um seine Arbeit effizient zu verrichten, benötigt der Dreiwege-Katalysator eine bestimmte Arbeitstemperatur. Daher kommen motornahe Vorkatalysatoren zum Einsatz, die bereits in der Warmlaufphase des Motors belastende Emissionen reduzieren.

Die für die Wandlung optimale Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemischs regelt die Lambdasonde im Zusammenspiel mit dem Motorsteuergerät.

Siehe auch:
Lambdasonde
Oxidationskatalysator
NOx-Speicherkatalysator
SCR-Katalysator

Keyless Access

Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) ist das automatische Schließ- und Startsystem von Volkswagen. Es bietet dem Fahrer höchsten Komfort, da der Schlüssel zwar mitgeführt, aber nicht in die Hand genommen werden muss.

Die wichtigsten Komponenten des schlüssellosen Fahrzeugzugangs sind der ID-Geber im Fahrzeugschlüssel, das elektronische Zündschloss, der Starterknopf, das Steuergerät, die elektrische Verriegelung der Lenksäule sowie Antennen und Sensoren in den Türgriffen.

Der Schlüssel wird über Näherungssensoren in den Türgriffen und einen Funk-Impulsgeber im Schlüsselgehäuse identifiziert, sobald sich der Fahrer im Bereich von ca. 1,50 Meter Abstand am Fahrzeug aufhält. Bei Betätigung des Türgriffes (oder der Gepäckraumklappe) wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Auch die vor Fahrtantritt erforderliche Freigabe von Lenkung und Zündung lässt sich rein elektronisch und ohne Schlüssel im Zündschloss absolvieren. Führt der Fahrer den Schlüssel im Innenraum bei sich, kann der Motor mit Durchdrücken des Starterknopfes angelassen werden. Der Fahrzeugschlüssel kann aber auch wie ein gewöhnlicher Schlüssel zur Bedienung der Zentralverriegelung genutzt werden. Beim Verlassen des Fahrzeugs genügt es, den kleinen Verriegelungs-Taster an den Türgriffen zu drücken, um das Fahrzeug abzuschließen.

Modellabhängig bietet Kessy noch mehr Komfort für die Limousine: mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe "Easy Open".

Siehe auch:
Zentralverriegelung
Easy Open

Klimaanlage

Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Lüftungssystem in einem Fahrzeug.
Volkswagen bietet für seine Modelle sowohl eine halbautomatische Klimaanlage wie auch eine Klimaautomatik "Climatronic" an.

Die "Climatronic" regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So bietet sie bei nahezu allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der "Climatronic" erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die "Climatronic" per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die "Climatronic" von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und bessere Sicht. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

  • Klimaanlage mit 1-Zonen-Temperaturregelung

  • Klimaanlage mit 2-Zonen-Temperaturregelung:

    teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

  • Klimaanlage mit 3-Zonen-Temperaturregelung:

    Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

    Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit 2- oder 3-Zonen-Temperaturregelung

(Ein Aktiv-Biogen-Filter verhindert zusätzlich das Eindringen von Pilzsporen und kleinsten Allergenen.)

Klopfsensor

Der Klopfsensor ist außen am Motor angebracht und verhindert schädliche Selbstzündungen. Der Effekt des Klopfens entsteht durch eine außerzyklische unkontrollierte Verbrennung, die für extreme Temperaturen im Zylinder sorgt. Diese hohen Wärmemengen belasten Motorbauteile wie Kolben, Ventile und Zylinderkopf stark und können zu Beschädigungen führen.

Der Klopfsensor registriert den Körperschall des Motors. Das Motorsteuergerät gleicht die Messimpulse mit den gespeicherten Sollwerten ab und greift entsprechend in die Steuerung von Motor, Einspritzung und Zündung ein, bevor die Verbrennung die Klopfgrenze erreicht.

Der Klopfsensor erkennt auch die Kraftstoffqualität. Je höher die Oktanzahl, desto klopffester ist der Kraftstoff. Das heißt: Super Plus mit 98 Oktan zündet bei einer höheren Temperatur als Normalbenzin mit 95 Oktan. Steht jedoch nur eine geringere Kraftstoffqualität zur Verfügung, korrigiert das Motorsteuergerät aufgrund der Informationen vom Klopfsensor automatisch den Zündzeitpunkt. Eine Beschädigung des Motors wird somit vermieden.

Komfort-Bremsassistent (HBA)

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Komfortöffnung/-schließung

Beim Ver- bzw. Entriegeln des Fahrzeugs können gleichzeitig alle elektrisch bedienbaren Fenster (und bei einigen Modellen zusätzlich das elektrische Schiebedach) geöffnet bzw. geschlossen werden. Dafür muss lediglich der Öffnungs- oder Schließknopf der Funkfernbedienung dauerhaft gedrückt werden. Beim Loslassen stoppt der Öffnungs- bzw. Schließvorgang sofort. Gleiches gilt bei Bedienung mit Schlüssel im Schloss.

Siehe auch:
Funkfernbedienung
Zentralverriegelung

Konduktives Laden

Das konduktive Laden nennt man auch leitungsgebundenes Laden. Hierbei wird das Fahrzeug mittels Kabel und Steckvorrichtung mit der Netzinfrastruktur verbunden.

Korrosionsschutz

Ein umfassender Korrosionsschutz aller relevanten Fahrzeugbereiche gehört heute bei Volkswagen zum Standard. Neben der Verzinkung sind die Karosseriehohlräume durch Fluten mit Heißwachs geschützt, Karosserienähte und der Fahrzeugunterboden werden zusätzlich mitversiegelt. Gegen Steinschlag schützen Kunststoff-Radhauseinsätze, hochwertige Grundierungen und moderne Decklacke.

Der Korrosionsschutz sorgt für eine konstante Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs und bewirkt durch die längere Betriebsdauer eine Ressourcenschonung.

Kreuzungsassistent

Der Kreuzungsassistent nutzt Radarsensoren in der Fahrzeugfront. Sie überwachen den Bereich vor dem Fahrzeug und können bei Fahrten bis 30 km/h optisch und akustisch vor erkanntem Querverkehr warnen.* Kommt ein anderes Auto außerhalb des Blickfelds näher und bewegt sich der Fahrer mit einer Geschwindigkeit bis 10 km/h vorwärts, kann eine Notbremsung ausgelöst werden, um eine Kollision zu vermeiden.

* So unterstützt der Kreuzungsassistent den Fahrer dabei, aus unübersichtlichen Ausfahrten herauszufahren und in schwer einsehbare Kreuzungen hineinzufahren.

* im Rahmen der Grenzen des Systems

Kurvenfahrlicht

Das dynamische Kurvenfahrlicht ist ein mitlenkendes Bi-Xenon Schwenksystem, das Volkswagen in Kombination mit dem statischen Abbiegelicht anbietet. Dadurch werden Kurven besser ausgeleuchtet. Das System sorgt durch eine deutlich optimierte Ausleuchtung um bis zu 90% für mehr Sicherheit und ein geringeres Unfallrisiko in Kurvenverläufen. Der Verlauf der Kurve sowie Personen, Tiere oder Hindernisse hinter der Kurve sind für den Fahrer deutlich früher wahrnehmbar. In kritischen Situationen gewinnt der Fahrer so wertvolle Reaktionszeit.

Ab einer Fahrgeschwindigkeit von 10 km/h folgt das dynamische Kurvenlicht dem Verlauf von Fahrbahnkurven mit einem maximalen Schwenkwinkel von 15°. Die Scheinwerfer leuchten quasi in die Kurve hinein. Dabei schwenkt das kurveninnere Xenon-Modul um bis zu 15° in die innere Seite der Kurve und das kurvenäußere um bis zu 7,5° in die äußere Kurvenseite. Durch diese Winkelbegrenzungen wird eine Blendung des Gegenverkehrs effektiv vermieden.

Siehe auch:
Abbiegelicht
Bi-Xenon-Scheinwerfer
Dynamische Fernlichtregulierung "Dynamic Light Assist"

L

Ladekabel

Lädt man sein e-Auto zu Hause an der optionalen Wallbox am Carport oder in der Garage, muss man nur das Ladekabel mit dem Stecker in die Ladedose des Fahrzeugs stecken. Der Ladevorgang beginnt automatisch, nachdem die Steckverbindung hergestellt ist. Ähnlich ist es an Stationen, die zum Beispiel Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Ein Ladekabel sollte hier bereits fest installiert sein. An manchen öffentlichen Ladestationen wiederum gibt es kein Ladekabel. Hier nutzt man einfach das mitgelieferte Ladekabel.

Ladekarte

Die Ladekarte ist (neben der Bezahlung per App oder Kreditkarte) eine bequeme Art den an einer öffentlichen Ladesäule getankten Strom zu bezahlen. Mit der Volkswagen We Charge Ladekarte können Kunden künftig europaweit an rund 100.000 Stationen Strom bekommen.

Ladeleistung

Eine einfache Grundregel besagt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladevorgang. Allerdings kann die Dauer erheblich variieren - abhängig vom Ladezustand der Batterie. Wird zum Beispiel der ID.3 an einer Haushalts-/Schuko-Steckdose aufgeladen, kann mit 2,3 kW pro Stunde geladen werden. Schneller geht es an der Wallbox (bis zu 11kW/h) oder Wechselstrom-Ladestation (22 kW/h).
Am schnellsten sind die High-Power-Charging-Ladestationen (HPC) mit einer Ladeleistung ab 100 kW.

Ladeluftkühlung

Die Ladeluftkühlung verringert die thermische Belastung des Motors. Bei der Abgasturboaufladung steigt durch die Verdichtung der Frischluft die Temperatur im Lader. Da die erhitzte Luft einen größeren Raum einnimmt als kühle, füllen sich in der Folge die Zylinder mit weniger Luft, als es dem Ladedruck entspricht, und bei Ottomotoren erhöht sich die Klopfneigung. Aus diesem Grund wird die verdichtete Luft durch das Kühlwasser des Motors oder die Außenluft gekühlt. Außerdem werden durch die Ladeluftkühlung die NOx-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Ladestationen

Ladestationen gibt es im privaten sowie im öffentlichen Raum. Die gängige Art des privaten Ladens ist an der optionalen Wallbox zu Hause am Carport oder in der Garage. Sie bietet gegenüber dem Aufladen über das mitgelieferte Kabel an der Haushaltssteckdose die größere AC-Ladeleistung und ist besonders komfortabel zu bedienen. Die Batterieladung wird mit der nächsten Stromrechnung gezahlt. Stationen im öffentlichen Raum, die zum Beispiel von Arbeitgebern zur Verfügung gestellt werden, haben meist ein fest installiertes Ladekabel. Hier wird - wenn der Arbeitgeber den Strom nicht kostenlos zur Verfügung stellt - in der Regel mit einer Ladekarte gezahlt. An öffentlichen Ladestationen nutzt man - falls kein festangeschlagenes Kabel vorhanden ist - einfach das mitgelieferte Ladekabel und bezahlt entweder per Ladekarte oder App (via NFC-Standard oder QR-Code). Alternativ wird über das sogenannte Ad-hoc-Laden direkt mit dem Betreiber der Ladestation z.B. über Kreditkarte abgerechnet.

Ladestecker

Es gibt zwei etablierte Arten von Ladesteckern: Mennekes-Stecker und Combo-2-Stecker.
Der "Mennekes-Stecker" (Typ 2, im Bild rechts) ist für das Langsamladen und entspricht dem europäischen Standard für die AC-Ladung. Viele der öffentlichen AC-Ladestationen sind mindestens mit einer Typ 2-Steckdose ausgestattet.
Der als "Combo-2-Stecker" (im Bild links) bezeichnete Steckertyp ist für das DC-Schnellladen in Europa Standard. Mit zusätzlichen Kontakten sorgt er für die DC-Schnellladung an öffentlichen Ladestationen ab einer DC-Ladeleistung von mehr als 22 kW. 

Lambdasonde

Lambda bezeichnet das Luft-Kraftstoff-Verhältnis im Verbrennungsmotor (stöchiometrisches Verhältnis). Das chemisch optimale Verhältnis ist Lambda=1, wenn es 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff (für Benzin) beträgt.
Die Lambdasonde ist als Sensor in der Lage, dieses Verhältnis zu messen. Sie ist verantwortlich für den korrekten Betrieb eines Katalysators.

Die Sonde sitzt im Abgasstrang vor dem Katalysator und misst über den Restsauerstoffgehalt die Abgaszusammensetzung. Auf Basis dieses Wertes regelt die Motorsteuerung die Gemischzusammensetzung für die Einspritzanlage.

Siehe auch:
Katalysator

 

Leaving home-Funktion

Das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung werden eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Coming home-Funktion
Zentralverriegelung

LED-Technik

Die LED (Light Emitting Diode) ist ein Licht emittierender Halbleiter. Die Vorzüge der LED-Technologie gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegen in ihrem niedrigeren Energieverbrauch, kürzeren Ansprechzeiten, geringerem Raumbedarf sowie einer höheren Lebensdauer.

Bei Volkswagen werden LEDs unter anderem in den Rückleuchten, als Tagfahrlicht sowie als Blinker in den Außenspiegelgehäusen eingesetzt. Die hohe Betriebssicherheit und Lebensdauer von LEDs erhöhen die Sicherheit durch die verringerte Ausfallwahrscheinlichkeit von Rückleuchten und Bremslichtern.

Leichtbau (EGPE)

Konstruktions- und Werkstofftechnik, die eine Gewichtseinsparung zum Ziel hat. Durch Leichtbau kann der Stromverbrauch gesenkt und die elektrische Reichweite gesteigert werden. Zusätzlich können durch Leichtbau die Fahrleistungen verbessert werden.

Lendenwirbelstütze

Die Lendenwirbelstütze sorgt dafür, dass die optimale Sitzhaltung beibehalten wird. Vor allem bei langen Fahrten kann die Muskulatur durch Ermüdung zusammensacken. Dem wirkt die Lendenwirbelstütze entgegen, indem sie die Wirbelsäule entspannt und so möglichen Beschwerden durch Fehlhaltungen, Verkrampfen oder bereits vorhandene Rückenprobleme vorbeugt.

Siehe auch:
Massagefunktion (Sitze)

Lithium-Ionen-Akku

Lithium-Ionen-Akku

Der Lithium-Ionen-Akku ist ein Akkumulator mit sehr hoher Energiedichte. Er ist thermisch stabil. Das Auftreten des Memory-Effekts ist daher sehr selten. Aufgrund der positiven Eigenschaften setzt Volkswagen auf diese Art der Technologie.

Luftfederung (CDC)

Einen außerordentlich hohen Fahrkomfort bietet die Luftfederung, kurz CDC (Continous Damping Control). Anstelle konventioneller Stahlfedern verfügt sie über mit Druckluft gefüllte Gummibälge. Durch Anpassung der Luftmenge kann das System die Höhe der Karosserie einstellen.

Volkswagen bietet eine Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferanpassung an. Aufgrund der automatischen Niveauregulierung wird die Karosserie unabhängig vom Beladungszustand auf konstantem Niveau gehalten. Nick-Bewegungen beim Bremsen oder Beschleunigen werden ausgeglichen. Das Luftfeder- und Dämpfersystem verbessert den Fahr- und Federungskomfort deutlich.

Luftgütesensor

Der Luftgütesensor ist bei Volkswagen Bestandteil der automatischen Klimaanlage "Climatronic". Er hat die Aufgabe, Schadstoffe in der Außenluft festzustellen, die in Form von oxidierbaren oder reduzierbaren Gasen vorkommen. Oxidierbare Gase sind beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (Dämpfe von Benzol oder Benzin) oder andere unvollständig verbrannte Bestandteile von Kraftstoffen. Reduzierbare Gase sind Stickoxide (NOx).

Bei schlechter Luft, etwa im Stau oder bei der Fahrt durch einen Tunnel, aktiviert die Steuerung die Umluftschaltung der "Climatronic" und vermeidet so, dass belastete Außenluft die Luftgüte im Innenraum verschlechtert.

Siehe auch:
Klimaanlage

M

Massagefunktion (Sitze)

Luxuriösen Komfort und Entspannung bieten Sitze mit Klimatisierung und Massagefunktion.

Klimatisierung:
Die Erwärmung bzw. Kühlung durch Belüftung von Sitzfläche und -lehne sorgt für hohes Wohlgefühl und verhindert eine verkrampfte Haltung. Auf Bewegungsfreiheit einschränkende Winterkleidung im Auto kann durch die Sitzheizung verzichtet werden. Dadurch liegen die Sicherheitsgurte besser an und können so besser schützen. Damit ist z. B. eine bessere Wirkungsweise des Rückhaltesystems gegeben.

Massagefunktion:
Die Massagefunktion entlastet die Wirbelsäule sowie die Rückenmuskulatur und kann einen positiven Beitrag zum Wohlbefinden leisten.

Siehe auch:
Lendenwirbelstütze

McPherson-Achse

Bei dieser Radaufhängung erfolgt die Radführung durch einen Querlenker unterhalb der Radmitte (meist Dreiecksquerlenker), ein Federbein und eine Spurstange. Die Anbindung der Querlenker an den Hilfsrahmen geschieht über jeweils zwei Gummi-Metall-Lager. Durch die Anordnung der beiden Gummilager bezogen zur Mitte des Rades und einer entsprechenden Kennungsauslegung wird ein Optimum hinsichtlich Agilität, Fahrsicherheit und Komfort ohne gegenseitige Beeinflussung erreicht.

In der Fahrpraxis macht sich diese Achskonstruktion durch hohen Fahrkomfort und gute Fahrsicherheit bemerkbar. Die Vorteile der McPherson-Achse sind geringe ungefederte Massen, eine große Abstützbasis, niedrige Kräfte und geringer Raumbedarf. Die nach ihrem Erfinder benannte Konstruktion wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute Standardbauform für viele Fahrzeuge bis zur Mittelklasse.

Siehe auch:
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

McPherson-Federbein

Unter McPherson-Federbeinen versteht man eine bestimmte Form der Einzelradaufhängung an der Vorderachse eines Fahrzeugs. Das McPherson-Federbein übernimmt die Verbindung zwischen dem Radträger und der Karosserie. Das Federbein hat folgende Funktionen: Federung des Fahrzeugs, Begrenzung der Ein- und Ausfederwege (Zug- und Druckanschlag), Schwingungsdämpfung, Aufnahme des Federbeinlagers zur Anbindung an die Karosserie und Übertragung der Lenkbewegung. Die Verwendung leichter und hochfester Materialien reduziert die ungefederten Massen, was Fahreigenschaften und Komfort zugutekommt. Vorteile dieses Systems sind zum einen die platz- und gewichtssparende Bauweise, zum anderen die großen Federwege.

MEB

Alle ID. Modelle basieren auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen. Herzstück dieser Fahrzeugarchitektur ist die skalierbare Batterie - vollintegriert in die Struktur der künftigen Elektrofahrzeuge. Das Ergebnis sind Reichweiten von über 550 Kilometern (nach WLPT). Design und Innenraum können aufgrund des MEB flexibel gestaltet werden - vom Kompaktauto über SUVs bis zum Bus ist alles möglich. 

Mehrlenker-Hinterachse

Die Mehrlenker-Hinterachse oder auch Multilenker-Hinterachse ist eine neuartige Hinterachs-Konstruktion. Bei ihr nehmen drei Quer- und ein Längslenker pro Rad (Vierlenker-Prinzip) jeweils unterschiedliche Kräfte auf. Dadurch können Längs- und Querdynamik gezielt und nahezu unabhängig voneinander abgestimmt werden und es kann ein hohes Maß an Fahrstabilität und Komfort erreicht werden. Bei nur kleinen baulichen Modifikationen ist die Mehrlenker-Hinterachse sowohl für den Einsatz in Fronttrieblern als auch Allradfahrzeugen geeignet.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

Memory-Effekt

Der Memory-Effekt beschreibt den Kapazitätsverlust bei einigen Akkuarten, die vor neuerlicher Aufladung nicht vollständig entladen wurden. Man geht davon aus, dass sich der Akku den Energiebedarf "merkt". Mit der Zeit stellt er dann statt der ursprünglichen nur noch die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte Energiemenge zur Verfügung. Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus sollte dieser Effekt allerdings nicht mehr vorkommen.

Memory-Funktion

Sitze mit Memory-Funktion bieten die Möglichkeit, individuelle Sitzeinstellungen von verschiedenen Personen zu speichern und auf Knopfdruck wieder abzurufen. Die Fahrersitz- und Außenspiegeleinstellungen können einem Fahrzeugschlüssel zugeordnet werden.

Mixed Reality Brille

Mixed Reality (MR) beschreibt ein Kontinuum der Virtualität zwischen den Endpunkten vollständige Realität und vollständige Virtualität. In Mixed Reality-Anzeigen werden zu jeweils unterschiedlichen Graden reelle und virtuelle Inhalte vermischt. Dies beinhaltet Augmented Reality (AR) und Augmented Virtuality (AV).
Mixed Reality-Brillen sind in diesem Sinne bildgebende, am Kopf getragene Geräte, die derartige Anzeigen abbilden (bspw. die Microsoft HoloLens).

Mobilitätsreifen

Mobilitätsreifen (AirStop® Reifen) verfügen über eine Polymereinlage auf der Innenseite der Lauffläche und wirken dem Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser von bis zu fünf Millimetern entgegen. Sofern eine Beschädigung der Lauffläche auftritt, wird der Stichkanal nach dem Entfernen des Fremdkörpers von der viskosen Dichtmasse augenblicklich umschlossen und ein Verlust des Reifenluftdrucks vermieden. Dadurch wird das statistische Risiko einer Reifenpanne minimiert. Außerdem verringert sich durch den Entfall eines Ersatzrades das Fahrzeuggewicht, und es steht mehr Gepäckraumvolumen zur Verfügung.

Siehe auch:
Reifendruck-Kontrollsystem
Reifenkontrollanzeige

Motormanagement

Primäre Aufgabe des Motormanagements ist die Koordination aller Parameter, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.
Die Regelung des Motormanagements erfolgt unter Berücksichtigung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.
Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung, variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

Siehe auch:
Klopfsensor
Elektronisches Gaspedal (E-Gas)
Abgasturbolader (ATL)

Motormanagement

Primäre Aufgabe des Motormanagements ist die Koordination aller Parameter, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.
Die Regelung des Motormanagements erfolgt unter Berücksichtigung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.
Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung, variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

Siehe auch:
Klopfsensor
Elektronisches Gaspedal (E-Gas)
Abgasturbolader (ATL)

Motorschleppmomentregelung (MSR)

Die Motorschleppmomentregelung, kurz MSR, verhindert eine Blockierneigung der Antriebsräder durch die Bremswirkung des Motors auf glatter Fahrbahn. Dies geschieht, wenn der Fahrer abrupt vom Gas geht oder schnell einen Gang zurückschaltet. Durch die Bremswirkung des Motors können die Antriebsräder zum Rutschen neigen. Sie verlieren kurzzeitig die Bodenhaftung und der Fahrzustand wird instabil. Die MSR erhält in diesen Situationen die Fahrstabilität und verbessert somit die Sicherheit.

Die notwendigen Informationen erhält das Steuergerät der MSR von den Raddrehzahlsensoren und von dem Motor- beziehungsweise Getriebesteuergerät über den Datenbus. Erkennt das Steuergerät einen Schlupf der Antriebsräder, so sendet die MSR über den Datenbus ein Signal an das Motorsteuergerät. Die Motordrehzahl wird leicht erhöht, bis sich die Antriebsräder wieder entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit drehen. Dadurch bleiben das Fahrzeug lenkfähig und die Fahrstabilität erhalten. Die Motorschleppmomentregelung arbeitet über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

Siehe auch:
Raddrehzahlsensoren

Multifunktionsanzeige (MFA)

Die Multifunktionsanzeige im direkten Sichtfeld des Fahrers bietet als kompakte Informationseinheit Komfort und Sicherheit. Wichtige Fahrzeuginformationen werden auf einen Blick erfasst, so dass der Fahrer seine Aufmerksamkeit dem Straßengeschehen widmen kann.

Multikollisionsbremse

Knapp ein Viertel aller Unfälle mit Personenschäden sind Multikollisionen. Die Multikollisionsbremse von Volkswagen kann dabei helfen, Folgekollisionen zu vermeiden oder deren Schwere zu verringern.

Nach einer Kollision und im Rahmen der Grenzen des Systems leitet die Multikollisionsbremse automatisch eine Bremsung ein, noch bevor der Fahrer reagieren kann. Die Schwere des Unfalls kann dadurch reduziert und Folgekollisionen können im Idealfall vermieden werden.

Der Fahrer kann die Kontrolle über das Fahrzeug jederzeit wieder übernehmen.

Multimediabuchse AUX-IN

Mit der Multimediabuchse AUX-IN kann eine externe Audioquelle an da