Die klassische Kette der Altfahrzeugverwertung besteht aus Flüssigkeitsentnahme („Trockenlegung“) und Demontage, sowie Shreddern und Verwertung der metallischen Fraktionen, die rund 75% des Fahrzeuggewichtes ausmachen.
Beim Shreddern von Altfahrzeugen fallen etwa 20% Shredder-Reststoffe an, die bisher meistens noch ungenutzt deponiert wurden. Um auch diese vorwiegend nichtmetallischen Werkstoffe sinnvoll zu nutzen, wurde von Volkswagen gemeinsam mit dem Technologiepartner Sicon ein neues Aufbereitungsverfahren entwickelt. Das VW-Sicon-Verfahren kombiniert auf intelligente Weise verschiedene bewährte Aufbereitungsschritte. Aus den ehemals wertlosen Shredder-Reststoffen werden dadurch mehrere Fraktionen gewonnen, die in vorwiegend rohstofflichen Verwertungsverfahren eine umweltgerechte und auch wirtschaftlich sinnvolle Nutzung finden. Die Altfahrzeugverwertung erreicht so in Summe eine Verwertungsquote von 95% und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Schonung der primären Rohstoffe.





