Vor allem in Städten gilt es oft, das eigene Fahrzeug in enge Parklücken zu manövrieren. Das System ParkPilot von Volkswagen erleichtert dem Fahrer das Rangieren in engen Parkbuchten und reduziert den Stress, indem es ihn über den Abstand zu Hindernissen durch akustische oder, je nach Modell, auch optische Hinweise informiert.
ParkPilot - Hilfe da, wo es eng wird.
Die wichtigsten Elemente des ParkPiloten sind Ultraschallsensoren, von denen jeweils bis zu sechs in den hinteren und/oder vorderen Stoßfängern platziert sind. Durch die Kombination von Sensorik und Elektronik zeichnen sich die Ultraschallsensoren durch eine kleine Bauform aus. Mit zusätzlicher Lackierung in Wagenfarbe treten sie optisch kaum in Erscheinung. Sie überwachen dabei einen Bereich von bis zu 150 Zentimetern hinter und, je nach Volkswagen Modell, auch vor dem Fahrzeug. Das System wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder bei Geschwindigkeiten unter 15 km/h aktiviert.
Das System nutzt das Prinzip des Echolots. Das Steuergerät steuert die Sensoren periodisch rundum an, die ein Ultraschallsignal in einer Frequenz von 40 kHz (Kilohertz) aussenden. Danach schaltet die Steuerung die Sensoren auf Empfang, um die vom Hindernis reflektierten Schallwellen wieder aufzunehmen. Aus der Laufzeit der Ultraschallwellen, also der Zeit, die zwischen dem Senden des Signals und dem Empfang der Reflexion vergeht, errechnet das System den Abstand des Sensors zum Hindernis. Den Abstand des Fahrzeugs zum Hindernis berechnet das Steuergerät aus den Informationen von mindestens zwei Sensoren mit der Methode der sogenannten Triangulation.